"Dank des schönen Sommers läuft die Steinobstsaison dieses Jahr gut", sagt Cedric Geens vom Importeur W. Jonckheere. "Der Schaden, den die Steinfrucht Ende Mai erlitten hat, hat dazu geführt, dass es im Vergleich zu den Vorjahren keine Überproduktion gab und wir in diesem Jahr keine Qualitätsprobleme hatten und somit haben ein besseres Jahr als 2017." Der Anteil von Nektarinen steigt im Verhältnis zu Pfirsichen. "Sowohl weiße als auch gelbe Nektarinen gewinnen jedes Jahr an Beliebtheit, während Aprikosen in jedem Jahr eine schwere Zeit haben."
Das spanische Steinobst leidet nicht unter dem französischen Produkt. "Französisches Steinobst hat ebenfalls viele Schäden erlitten und konzentriert sich daher nicht auf den Export, sondern das eigene Land. Französisches Obst ist auch viel teurer als das Spanische. Für 1 Kilo spanisches Steinobst bezahlt man jetzt durchschnittlich 1 bis 1,20 €, während man für das französische Produkt schnell 2,50 € bis 3,00 € zahlen muss", sagt Geens. "Die Kundschaft für französisches Steinobst unterscheidet sich auch von den für spanische Früchte. Das französische Obst wird im wohlhabenden Flandern mehr verkauft, aber ich vermute, dass es sich jedes Jahr ändern wird." Die qualitativen Unterschiede zwischen den spanischen und französischen Früchten werden immer kleiner."
Dank des angenehmen Wetters bleibt Steinobst beliebt. "Wir werden bis Anfang Oktober mit dem Obst weitermachen. Exoten und Überseeprodukte laufen jetzt noch nicht so gut, aber das kommt, weil noch ausreichend Sommerobst verfügbar ist. In Kürze starten wir mit der italienischen Traubensaison, aber die Nachfrage ist nicht so groß. Ende August / Anfang September, wenn das Wetter kälter wird, wird die Nachfrage steigen", sagt Cedric abschließend.
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Cedric Geens
W. Jockheere
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Belgien
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