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Polnische Bauern protestieren gegen niedrige Kartoffelpreise

Zum zweiten Mal innerhalb von ein paar Wochen haben polnische Kartoffelbauern gegen die niedrigen Preise protestiert. Die Bauern der Unia Warzywno-Potato Union versammelten sich vorm Lodz Agricultural Advisory Centre in Bratoszewice und warteten auf einen Repräsentanten des Ministeriums für Agrarkultur, um ihm ihr Anliegen vorzubringen. 

Bevor sie das Gebäude in Kościerzyna betraten, warfen die Bauern Kartoffeln auf die Treppen. Im Zentrum fand gerade ein Meeting zwischen Sejm Agriculture und dem Rural Development Committee statt.

"Wir wollen so darauf aufmerksam machen, dass die Situation nicht nur für Kartoffeln sondern auch für andere Gemüsesorten schlecht aussieht. Die Kartoffeln werfen wir, um zu zeigen, dass es besser ist sie wegzuwerfen, als sie zu diesen Preisen zu verkaufen", sagte der Präsident der Union für Gemüse- und Kartoffelbauern, Michał Kołodziejczak.

Für einen Sack Kartoffeln (15 kg) bekommt der Bauer 4 zloty (etwa 0,92 Euro). Die Produktionskosten allein belaufen sich jedoch schon auf 8 zloty, so Kołodziejczak. "Bei den Preisen kann niemand mit Kartoffeln seinen Lebensunterhalt finanzieren. Und wir schlafen nur 4 bis 6 Stunden pro Nacht", sagte er.

Die Bauern kamen für den Protest aus den unterschiedlichsten Regionen wie Sieradz, Sandomierz, Ostrów Wlkp., Łęczyca, Maków Mazowieck and Krakau.


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