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Kritische Konsumenten eröffnen Möglichkeiten für beleuchtete Tomatenproduktion

Markt für Snack-Tomaten wächst weiter

Während der Tomatenkrise im Jahr 1996, charakterisiert durch die extrem niedrigen Preise, investierte Erik de Winter in eine Packstraße. Der Produzent wollte seinen Produkten wert hinzufügen. Über 20 Jahre später ist die Firma von einem Anbaubetrieb zu einem Wirtschaftsunternehmen und einer Packstation herangewachsen, und Rotom Tomaten sind jetzt eine logistische Abteilung.



"Mein Vater begann 1985 mit dem Anbau von Salat, Tomaten kamen erst später," erzählt Tom de Winter über die Anfänge der Firma. Heute hat der Betrieb drei Produktionsstellen in der Sint-Katelijne-Waver Region in Belgien. In der bebauten Fläche der belgischen Stadt befindet sich ein Hektar Gewächshausfläche. Onze-Lieve-Vrouw-Waver, ein Teil von Sint-Katelijne-Waver, hat einen Gewächshauskomplex mit 5,4 Hektar Fläche, 1,4 Hektar davon mit beleuchteter Produktion. "Wir wollen die Fläche noch um fünf Hektar erweitern," sagt Tom. In Lier, etwas nördlich, gibt es einen weiteren Standort. Dieser verfügt um eine Anbaufläche von 7,5 Hektar, da sie kürzlich einen weiteren Hektar gekauft hatten obwohl die Expansion sich etwas verzögert hatte.


Tom de Winter.

Größere Verpackung
In den Niederlanden und Belgien wächst die beleuchtete Produktion und so gibt es mehr Konkurrenz zu Waren aus Spanien. Tom hofft, dass es mit diesem Trend auch in den kommenden Jahren weitergeht. "Wir wären dann in der Lage das ganze Jahr über belgische Tomaten zu liefern und wären in der Lage mit dem Süden zu konkurrieren." Um Überschuss macht er sich keine Gedanken. "Es ist ein gewisses Risiko aber ich sehe auch viele Chancen auf unseren Märkten. Außerdem werden Konsumenten immer kritischer." Snack-Tomaten insbesondere haben ihren Marktanteil vergrößert. "In letzter Zeit gab es vermehrt Anfragen auf größere Verpackungsgrößen für unsere Tomaten." Vor gut acht Jahren begann alles mit 250g-Packungen, aber inzwischen sind auch Kilo-Packungen beliebt.

"Wir sind Mitglieder von BelOrta aber unsere Tomaten werden nicht auf deren Auktionen verkauft," erklärt Tom. Deshalb kann die Firma auch über ihre eigenen Preise für das rote Gemüse entscheiden. Außerdem arbeitet eine große Anzahl von Betrieben für Rotom Tomatoes über die Auktion. Die Preise werden über die Auktion, oder permanente wöchentliche oder jährliche Verträge festgelegt. Gut 60% der Tomaten werden exportiert. Die wichtigsten Exportmärkte liegen auf dem europäischen Festland. "Skandinavien, Spanien, die Schweiz, Frankreich, Italien, Polen, Deutschland und Litauen sind die größten Märkte," fasst Tom zusammen. Der einheimische Markt kauft gut 40% der Tomaten auf.

Neuer Bau in Veiling Zuid
"Der Trend, den wir vor 15 Jahren ins Rollen gebracht haben, mit unserer eigenen Produktion, Verpackung und eigenem Transport, wird immer wichtiger. Deswegen können wir selbst über unsere Preise entscheiden. Zusätzlich wollen die Einzelhändler immer öfter wissen woher ihre Ware kommt." Tom gibt zu, dass der Markt schwierig ist. "Man muss Qualität und Service liefern und dabei flexibel sein. In diesen Bereichen wollen wir uns bewähren."

In den vergangenen Jahren ist das Handelsgewerbe die größte Abteilung geworden. "Das wollen wir wieder etwas ausbalancieren," sagt Tom. Die anstehende Expansion der Gewächshäuser sollen unter anderem dazu beitragen. Im ersten Quartal 2019 möchte die Firma den Bau der Anlage in Veiling Zuid im Anschluss an die bestehende Anlage in Sint-Katelijne-Waver fertiggestellt haben. Mit verschiedenen Verpackungslinien und vier neuen Labelmaschinen ist das alte Gebäude schlichtweg zu klein geworden. "Wir verpacken hauptsächlich in Flow-Pack, da wir dann flexibler bei der Abdeckung sind," sagt Tom abschließend. "Die Nachfrage nach umweltfreundlicher und Karton-Verpackungen steigt ebenfalls immer weiter an."

Weitere Informationen:
Rotom Tomatoes
Tom de Winter
Erscheinungsdatum:

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