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Entsteht bald das größte Obst- und Gemüseunternehmen der Welt?

Wollen Deprez und Murdock miteinander Geschäfte machen?

Seit dem Merger in 2015, der Greenyard so richtig Aufschwung verschaffte, war das Unternehmen noch in zahlreiche Käufe involviert. Ins Portfolio aufgenommen wurde das Pilzverarbeitungsunternehmen Lutèce und Mykogen, ein Hersteller von Pilzsubstrat. Letzte Nacht bestätigte das belgische Unternehmen, dass es Interesse am amerikanischen Giganten Dole Foods habe.

Anfang des Jahres wurde bekannt gegeben, dass David H. Murdock, der 94-jährige Besitzer von Dole Foods, ein neues IPO für das Unternehmen vorbereitet hat. 2013 nahm der Milliardär das Unternehmen vom Börsenmarkt. Auf seine Ankündigung hin, erhielt er verschiedene Gebote, das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Ein Gebot kam vom belgischen Unternehmen Sint Katelijne Waver. Murdock sagte jedoch, er werde ein Gebot von Greenyard bevorzugen, so die Reuters Quelle.



Greenyard hatte bestätigt, dass das Unternehmen ein Interesse an Dole Foods hat und in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, die Verhandlungen "befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium." Es gibt allerdings keine Garantie, dass der Kauf tatsächlich abgewickelt werden wird. Wenn Hauptanteilshaber Hein Depres (Greenyard) und David H. Murdoch (Dole Foods) sich auf einen Kauf einigen könnten, wäre damit ein globaler Obst- und Gemüse-Gigant geboren. Greenyards hat seinen Sitz in Europa und ist, unter anderem, der reguläre Lieferant von Supermärkten wie Albert Heijn und Delhaize. Dole Foods hat hingegen eine starke Position auf der anderen Seite des Ozeans, auch wenn das Unternehmen in Europa wegen seiner Bananen und Ananas sehr bekannt ist. Schätzungen von verschiedenen Zeitungen zufolge würde durch den Kauf das größte Obst- und Gemüseunternehmen der Welt entstehen.

Im letzten Jahr hatte das Privatunternehmen Dole einen Umsatz von 4,51 Milliarden Dollar, vermerkte jedoch noch immer Verluste von 23,7 Millionen Dollar. 2012, ein Jahr bevor Dole die Börse verließ, meldete das Unternehmen einen Verlust von 144,5 Millionen Dollar, im Vergleich zu einem 4,25 Milliarden Umsatz. Der Wert von Dole Foods wird auf 2,5 Milliarden Dollar geschätzt, während der Marktwert von Greenyards bei etwa 900 Millionen Euro (1,06 Milliarden Dollar) liegt.

Der Pressemitteilung zufolge wird Greenyard einen "ausgeglichenen Finanz-Mix" anwenden, um für den Kauf zu zahlen. Die belgische Zeitung De Stadaard erklärt, dass es dabei um Schulden und Anteilskapital geht. Die Zeitung schreibt, dass es wegen der extrem niedrigen Zinssätze ein guter Zeitpunkt für große Investitionen in Verbindung mit Schulden ist. Die Banken sind dazu bereit, einen solchen Kauf zu decken. Im März dieses Jahres, veröffentlichte Greenyard sein "Buy-Back" Programm, mit dem Ziel, innerhalb von wenigen Monaten 1.75 Millionen Anteile im Wert von 28,6 Millionen Euro zu kaufen. Auf dem Börsenmarkt in Brüssel, stieg der Preis um neun Uhr morgens von 19,63 Euro auf 20,25 Euro in 

Falls die Verhandlungen scheitern sollten, wird Murdock grundsätzlich alle anderen Gebote, die er erhalten hat, in Betracht ziehen, so Reuters. Darunter sind auch Angebote von Investitionsunternehmen. 



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