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''Im nächsten Jahr stehen Herausforderungen bevor''

The Greenery eröffnet eine besondere Hartobstsaison



Am Mittwoch, den 25. Oktober hat The Greenery mit der Abteilung Einzelhandel und Verkauf und dem Vorstand in Kapelle in der niederländischen Provinz Zeeland die Hartobstsaison eröffnet. Nicht ohne Grund an diesem Ort, denn die südostlichen Niederlande liefern bis zu 50 Prozent des nationalen Hartobstes an diese Absatzorganisation. Anschließend wurden die Besucher herumgeführt im Obstanbaubetrieb Mts. Slabbekoorn - De Bruijne und Fruit Packing Zeeland.


Martijn und Sander Slabbekoorn

Bei der Absatzorganisation Coforta haben sich 125 Hartobsterzeuger angeschlossen. Jährlich vermarktet die Absatzorganisation etwa 110 Millonen Kilo Hartobst: Der Produktionsanteil auf dem niederländischen Markt beträgt 18 Prozent. Der übergroße Teil stammt von den eigenen Erzeugern. In Übereinstimmung mit dem nationalen Trend ist das von The Greenery vermarktete Birnenvolumen inzwischen größer als das Apfelvolumen.


Gerard van Loon

Dezentrale Einteilung
Sourcing Manager Obst Gerard van Loon erklärte, dass The Greenery im Gegensatz zum Weichobst für eine dezentrale Einteilung mit Lieferant-Vorrat-Standorten gewählt hat in den Regionen wo das Obst angebaut wird: die Erzeuger und die Verpackungsstation werden gekoppelt. Neben Fruit Packing Zeeland, handelt es sich um: Kutschruiter (Flevo- und Noordoostpolder), Pronk (Noord-Holland), Van't Westende (Brabant), Van de Water (Midden-Nederland), Cafruso (Zeeland-Zuid-Holland), Van Wijk (Utrecht) und Rietveld (Bleiswijk).



Laut Gerard haben viele dieser Lieferant-Vorrat-Standorte neulich in eine neue Sortierlinie investiert, um den strengeren Anforderungen des Einzelhandels zu genügen. "Es ist vorteilhaft, dass jetzt größere Ströme über die Verpackungsstations gehen, denn jetzt sind wir imstande, mehr vorzusortieren. Der Verkauf steht weniger unter Druck, um die zusätzlichen Sortierungen zu vermarkten. Die Lieferungen an die Einzelhandelskunden sind natürlich wichtig, aber wir brauchen auch den Handel, um die zusätzlichen Sortierungen zu vermarkten. Letztendlich bestimmt der Gesamtabsatz den Ertrag."



The Greenery untersucht momentan das Anbau-Optimierungssystem, das von The TTC aus dem Vereinigten Königreich entwickelt wurde. Mit einem Kamerasystem auf einem Quad bei Mts Slabbekoorn-De Bruijne sammelt man möglichst viele Informationen über das Obst aus dem Obstgarten. Zum Beispiel das erwartete Apfelvolumen, die Größensortierung und die Färbung. Das System zählt und misst die Früchte am Baum und speichert diese Daten im Computer. Die Zahl- und Messdaten werden an GPS-Koordinate gekoppelt, so dass man zugleich eine grafische Karte der Parzelle machen kann. So kann man visuell gut beurteilen wo sich viele oder wenige Früchte befinden. Man kann die Daten pro Parzelle speichern für eine spätere Beurteilung. Das System wird eingesetzt, um sehr einfach eine genaue Einschätzung der Ernte machen zu können. "Wir brauchen noch einige Jahren für die Weiterentwicklung. Wir betrachten es als ein zuverlässiges System. Der Aufbau der Daten ist sehr wichtig", erzählt Gerard.



Herausforderungen

Danach hat Anton Maris die jetzige Hartobstsaison erklärt: Der Nachtfrost im Frühling hat eine viel niedrigere Apfelernte und eine etwas niedrigere Birnenernte verursacht. "In dieser Region haben viele Erzeuger kein Süßwasser zur Verfügung für die Bewässerung und deswegen haben sie viele Ausfälle. Das kommende Jahr ist eine Herausforderung. Die niederländischen Äpfel werden irgendwann ausgehen."


Anton Maris

"Für uns sind die langfristigen Kundenbeziehungen und die Kontinuität für die Erzeuger am wichtigsten. Wir beziehen auf der Basis von Kundenspezifikationen und nicht auf der Basis von Spekulationen. Wir fokussieren dabei auf den niederländischen Markt, das wird von der Einfuhr aus Südeuropa, Südamerika und Neuseeland ergänzt, um den Kunden jahrrund ein komplettes Hartobstpaket anbieten zu können. Etwa 70 Prozent des Volumens ist vorprogrammiert und der restliche Teil ist für den freien Markt. Wir bieten an einem Ort das ganze Hartobstangebot", schlussfolgert Anton.


Cees und Janneke Slabbekoorn

Risikoverteilung
Die Teilnehmer haben danach einen Ausflug gemacht zu dem nahegelegenen Obstanbaubetrieb von Martijn Slabbekoorn. Ein Familienbetrieb, der von der fünften Generation geführt wird. Neben dem Standort zuhause in Eversdijk, wo letztes Jahr eine beträchtliche Erweiterung realisiert wurde, hat die Familie inzwischen auch Obstgärten in Kruiningen und Noord-Beveland.


Großes Interesse für die Führung

Die Anbaufläche umfasst 70 Hektar, davon sind 51 Hektar neue Anpflanzungen. Martijn erklärt, dass er den Abstand akzeptiert, weil der Anbau an drei Standorten die Risiken von Hagel und Nachtfrost verteilt. Dieses Jahr hat man eine Lagerung unter ULO-Bedingungen von 1,7 Millionen Kilo realisiert.


Co van Wiggen und Korne Barendregt

Martijn ist ein richtiger Unternehmer, der viele Innovationen testet. Er arbeitet mit einer dreireihigen Spritze auf der Basis von GPS mit einer Mähmaschine unter der Spritze, die Mitarbeiter pflücken hoch mit einer Pflückmaschine und dieses Jahr macht er eine Probe mit RFID-Etiketten auf den Kisten.


Arjan de Jong, Ko Oostdijk und Gerard Pronk

"Wir wollen uns auf die Zukunft vorbereiten. Die Fachleute sind verantwortlich für eine immer größere Anbaufläche und Automatisierung ist absolut notwendig." Auch bei Fruit Packing Zeeland, wo zwei moderne Sortier- und Vorsortierlinien das Obst auf Größe, Farbe und Qualität sortieren, hat man den Teilnehmern einen Roboter gezeigt, der am Ende der Sortierlinie die Kisten auf die richtige Palette platziert.




Rene Slabbekoorn vor der Sortierlinie


Sander und Rene Slabbekoorn


Bas Feijtel, Joost Jacobse und Pieter van Pelt


Zurück von der Führung gab es den Empfang


Joost Rouwhorst, Jeffrey van Akkeren und Ko Oostdijk

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