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Vier CBS-Beanstandungen von Orangen im September; eine bei Orangen und zwei bei Zitronen im August

Suspension von südafrikanischem Zitrus, um kritischen EU-Markt zu schützen

Gegen Ende der südafrikanischen Zitrussaison wurde letzte Woche beschlossen, den Exporte in die EU freiwillig zu beenden, um proaktive Maßnahmen hinsichtlich der Schwarzfleckigkeit (CBS) der Zitrusfrüchte.

Daten von EUROPHYT (das EU Benachrichtigungssystem für Pflanzengesundheitsinspektionen) zeigen, dass es vier Beanstandungen von Zitrus-Schwarzfleckigkeit (Phyllosticta citricarpa) an südafrikanischen Orangen im September 2017 gab. Im August gab es zwei Beanstandungen wegen CBS an Zitronen und Orangen.

Laut einem Experten aus der Industrie ist diese Entscheidung, welche nach dem 15. Oktober in Kraft tritt, an einem Punkt an dem die Exporte in die EU sowieso aufgrund von Importzöllen und dem Start der europäischen Zitrussaison, drastisch sinken würden. Daher kann diese Entscheidung als eine Vorsichtsmaßnahme gesehen werden um das Risiko zu minimieren, da die EU ein sehr wichtiger Markt für die südafrikanische Industrie ist.

"Die Entscheidung wurde getroffen um der EU zu zeigen wie seriös wir sind und, dass wir unsere Verantwortung in der Industrie tragen."

Die Entscheidung betrifft nicht die CBS-freien Regionen am westlichen und nördlichen Kap oder weiche Zitrusfrüchte. Das Risiko der Pilzinfektion steigt während dem späteren Teil der Saison, besonders bei Valencias, von welchen Südafrika schon 49,3 Millionen 15 kg Kartons weltweit vor Woche 41 exportiert hat.

Justin Chadwick, der CEO des Zitrus-Erzeugerverbandes (CGA) und Deon Joubert, der EU-Gesandte der CGA, standen nicht für eine Auskunft zur Verfügung. Die Pressemitteilung besagt weiter: "Die südafrikanische Zitrusindustrie und die südafrikanische Regierung haben in den letzten sechs Jahren eng zusammengearbeitet um ein weitläufiges Programm zum Management von CBS zu führen. Die Entscheidung heute war eine Maßnahme um den Zugriff auf den EU-Markt, welcher signifikant für die Industrie und deren 100.000 Mitarbeiter ist, auch in Zukunft zu sichern."

Im September 2015 gab es eine ähnliche Entscheidung. Damals war der Export früher beendet worden, weil es 15 Beanstandungen gab. Im Jahr 2016 gab es vier Beanstandungen, was die großen Unterschiede zwischen den 35 Problemen im Jahr 2013 und 28 im Jahr 2014 zeigt.


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