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Südafrika erwartet trotz anhaltender Dürre eine gute Tafeltraubensaison

Die südafrikanische Tafeltraubenindustrie (SATI) ist über die anhaltende Trockenzeit besorgt. Allerdings wird angenommen, dass sie zu einer 2017/2018 Ernte im Einklang mit der 5-jährigen durchschnittlichen Ernte (die durchschnittliche Erntemenge von der Saison 2012/13 bis zur Saison 2016/17 beträgt 57,9 Millionen Kartons) führen wird.

Obwohl bestimmte Produzenten und Gebiete, die am stärksten von der Trockenzeit betroffen sind, wahrscheinlich erheblich beeinträchtigt wurden, ist die Wirkung auf nationaler Ebene weniger ausgeprägt. Diese Erwartung wird der klimatisch vielfältigen Industrie, dem erhöhten Hektar in der Produktion, der weiteren Verlagerung zu höher erzeugenden Sorten der neuen Generation, der Belastbarkeit und der Anpassung der Tafeltraubenbauern zugeschrieben.

Michael Laubscher, Vorsitzender von SATI: „Wir als Industrie sind besorgt über die anhaltende Trockenzeit am Westkap. Als eine Branche erkennen wir, dass Südafrika ein Land mit knappen Wasserressourcen ist, deshalb hat jeder eine Verantwortung, mit dem Wasser gut umzugehen.“

In dieser Hinsicht veranstaltete SATI Ende September Seminare in den drei Regionen am Westkap, in denen Tafeltrauben angebaut werden, die am meisten von der Dürre betroffen waren.

Während Tafeltrauben elastische Pflanzen sind, wird genügend Wasser während ihrer unterschiedlichen und kritischen Wachstumsstadien benötigt. Während der Seminare haben leitende Forscher von SATI, des Agrarforschungsrates und des Westkap-Landwirtschafts-ministeriums bewährte Praktiken und praktische Ratschläge zum Umgang mit der Dürre und der Wasserbelastung mitgeteilt.

Ein Beamter des National Department of Water and Sanitation präsentierte einen Überblick über den Status der Dämme sowie Pläne zur Verwaltung der verbleibenden Wasserressourcen.

Ende Oktober gibt SATI traditionell die erste Ernte-Schätzung, wenn die frühen Produktionsregionen mit dem Verpacken begonnen haben. Angesichts der außergewöhnlichen Dürrebedingungen im Westkap, würde eine detaillierte Schätzung erst Anfang November freigegeben werden.

Laut Willem Bestbier, CEO von SATI, „werden die südafrikanischen Produzenten während der kommenden Saison immer noch eine hervorragende Qualität an unsere Exportmärkte liefern.“

„Wir sind mit der Westkap-Provinzregierung in engem Kontakt, da die Tafeltraubenindustrie aufgrund ihrer Abhängigkeit von der Bewässerung besonders anfällig ist. Sie leistet einen großen Beitrag zur Beschäftigung und zur Wirtschaft des Westkaps und des Landes“, betont Bestbier.

Für weitere Informationen:

Clayton Swart
Tel: +27 (0) 21 863 0366 
Erscheinungsdatum:

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