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NL, Sil Moonen, Berryfarm.nl:

"Wir hoffen, nach einem nicht so guten Sommer, auf ein gutes Ende der Blaubeer-Saison"

Zu Beginn der Saison war Blaubeer-Produzent Sil Moonen noch besonders optimistisch. Inzwischen schaut der Produzent mit gemischten Gefühlen auf die Saison zurück. "Der Sommer hat nicht gebracht, was er hätte bringen müssen. Wir haben nur wenig Sonne gehabt und darauf reagieren die Konsumenten sofort. Der Verkauf in den Supermärkten war darum schlechter als erwartet und der gesamte Absatz ist zurück geblieben. Es ist genau dieselbe Situation wie vor drei Jahren." 



Die Folge ist, dass der Produzent nun einen noch größeren Vorrat zu verkaufen hat, als anfänglich erwartet. "Obwohl wir Nachfrost hatten, ist es doch ein sehr produktives Obstjahr gewesen. Wir pflücken speziell für die Kühlzellen und in den Niederlanden sind wir traditionell die letzten, die noch Beeren anbieten. Wir können diesen Monat noch so gut wie möglich nutzen. Aber ich denke, dass die Vertreiber von Kühlzellen gute Geschäfte machen, denn genau so wie wir haben auch viele andere Produzenten extra Zellen dazu gebaut. Und wenn sie eine Zelle haben, werden darin auch oftmals Beeren gelagert. Das geschieht auch, wenn die Preise mitten im Sommer unter ein bestimmtes Niveau sacken. Dann neigen die Produzenten schnell dazu, ihr Produkt in CA-Zellen zu bewahren. Mit einem garantierten Minimumpreis für das niederländische Produkt durch große Einzelhändler, würde diese Handelsweise vorkommen werden. Nun ist hierdurch jedoch fast den ganzen Sommer über nur Produkt aus Polen in den niederländischen Geschäften." 



"'Am 29. September haben wir im Norden das Pflücken der Varietät Aurora eingestellt. Südamerikanische Beeren haben einen immer größer werdenden Einfluss auf unsere Nachsaison. Für bestimmte Supermarktketten klingt 'neue Ernte' wie Musik in den Ohren, wodurch sie schneller auf das Produkt der südlichen Hemisphäre umsteigen. Was 'neue Saison' und 'frisch' mit Beeren zu tun hat, die drei bis vier Wochen mit dem Schiff unterwegs sind, ist mir eine Rätsel. Nun sind es die ersten argentinischen Beeren, die qualitativ einfach nicht nennenswert sind. Hoffentlich haben die Schiffe etwas Verspätung, dann können wir die Nachfrage im Oktober noch gut mit lokalen Beeren befriedigen. Die auf jeden Fall auch umweltfreundlicher als eingeflogene Beeren oder Beeren, die per Seefracht hierher gebracht wurden." 



Für mehr Informationen:
Sil Moonen
Berryfarm.nl
Mortel 27
6088 AH Roggel
Niederlande
T: +31 (0) 475-494727
F: +31 (0) 475-491461
Handy: +31 (0) 6 532 88 523
sil@silmoonen.nl

Erscheinungsdatum:



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