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Nordeuropäische Kartoffelproduktion steigt um 13,5%

Für die aktuelle europäische Kartoffelernte, erwarten die nordwesteuropäischen Kartoffelproduzenten (NEPG) eine insgesamte Produktion von 27,9 Tonnen zwischen den fünf NEPG-Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Großbritannien). Diese Einschätzung basiert auf Proben und Daten von den ersten Ernten.

Kartoffelernte bei Wortley and Sons in Norfolk, GB (Bild: Twitter / Morrisons)

Die Anbaufläche ist um 4,6% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, und der erwartete durchschnittliche Ertrag pro Hektar liegt bei 48,2t/ha, und liegt damit 2,9% über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt. Die NEPG berichtet dies basierend auf Tests und Schätzungen in den verschiedenen Ländern und die letztendlichen Erträge könnten von dieser Einschätzung noch abweichen.

Die gesamte Kartoffelproduktion ist um 11,5% höher im Vergleich zum Fünf-Jahres-Mittel und 13,5% über der gesamten Ernte im letzten Jahr. Jedoch liegen diese Zahlen noch immer unter dem Rekordhoch von 28,5 Millionen Tonnen im Jahr 2014.


Trotz des schweren Starts in die Saison haben sich die Kartoffelpflanzen während des Sommers gut erholt und das Resultat ist ein Produkt mit guter Qualität. Es gibt in dieser Hinsicht einige Probleme mit der Sorte Bintje (weniger gutes Wachstum und Phytophthora).

In den Niederlanden berichtet man auch von einer zu niedrigen speziellen Gravitation der Knollen (Gewicht in Wasser). Das wird sich auf niedrige Erträge bei Verarbeitung auswirken, da mehr Kartoffeln benötigt werden.

Das sind die NEPG Einschätzungen vom 5. September 2017 über die EU5 Kartoffelproduktion, also ohne Saatkartoffeln und Kartoffeln für die Stärkeindustrie.

Gestiegene Nachfrage 
Die aktuellen (niedrigen) Kartoffelpreise lassen auf ein großes Angebot in den kommenden Monaten schließen. Jedoch betont die NEPG, dass ein Vergleich mit der Ernte im Jahr 2014 nicht realistisch sei.

Seit 2014 ist die Nachfrage der weiterverarbeitenden Industrie um 1,5 Millionen Tonnen gestiegen. Zusätzlich ist der Export von verarbeiteten Produkten in Länder außerhalb der Europäischen Union in den letzten Monaten stetig gestiegen, trotz des gestiegenen Wertes des Euros. Dadurch wird die Nachfrage nach Rohmaterial weiter stimuliert.

In den Niederlanden und Deutschland erwartet die NEPG, dass mehr Kartoffeln für Futtermittel und die Produktion von Kartoffelstärke genutzt werden. Viele Erzeuger werden sich dafür entscheiden Kartoffeln mit niedrigerer Qualität nicht einzulagern. Außerdem hat die Erfahrung uns gelehrt, dass Kartoffeln in Jahren mit niedrigen Preisen schneller abgewiesen werden und die Menge von Tarra gewöhnlich höher ist.

Zu guter letzt wollen die nordwesteuropäischen Kartoffelerzeuger noch betonen, dass das Produkt noch nicht geerntet wurde. Man erwartet eine erste Veröffentlichung mit den Endresultaten gegen Ende Oktober.



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