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"J. V. Llarios von Yacufrut: "Asien will mehr und mehr Kakis"

Muss man Kakis das ganze Jahr über verfügbar haben?

"Die Ernte der ersten Rojo Brillante Kakis ist angelaufen und diese sind ab nächster Woche auf dem Markt verfügbar," erklärt Erzeuger und Exporteur Jose Vicente Llario Cuquerella, Manager der valencianischen Firma Yacufrut. 

"Wir erwarten in dieser Saison einen Umschlag von gut 3 Millionen Kilo. Die Kakis sind meist für die Exportmärkte Frankreich, Deutschland, die Schweiz, Niederlande und Italien bestimmt; in diesem Jahr beginnen wir mit einem Programm für Lieferungen in die Vereinigten Arabischen Emirate über die ganze Saison hinweg." Die Marken sind Cuquefruit Gold und Martina Premium.


Brüder Jose Vicente und Fernando Llario mit Großvater Jose Cuquerella.

Yacufrut stammt aus dem Jahr 1960, als Jose Cuquerella Cuquefrut gründete. In diesen Jahren war die Firma der Produktion und der Vermarktung von Kernobst und Aledo Tafeltrauben in Murica und Valencia verschrieben. Im Jahr 2013 gründeten dann seine zwei Enkelsöhne Jose Vincente und Fernando Yacfrut. Die Firma vermarktet weiterhin Kernobst aber wechselte von Aledo-Trauben zu Kakis in den Herbst- und Wintermonaten. "Wir verdanken all unser Wissen unserem Opa und Lehrer, Jose Cuquerella Boulda, der noch immer bei uns ist. Er hat uns alles gelehrt," sagt Jose Vincente bewundernd.

"Wir beginnen unsere Saison im April mit Steinobst aus Valencia und Murica, und machen im Herbst mit Kakis weiter. Die Saison endet Ende Februar." Dieses Jahr war, laut Jose Vincente, "die schlechteste Steinobstsaison die ich jemals gesehen habe." Bisher ist es noch schwer Vorhersagen für die Kaki-Saison zu machen, "aber die Märkte haben die Sommerfrüchte jetzt satt und sind bereit dieses Produkt entgegen zu nehmen."



Ist es eine gute Idee, Kakis das ganze Jahr über verfügbar zu haben?
Laut Jose Vincente sucht der Spanische Kaki Verband, von welchem Yacfrut ein Teil ist, aktuell nach Sorten die die Saison am Anfang und Ende verlängern können, damit Kakis länger in den europäischen Supermarktregalen zu finden sind.

"Wir haben versucht mit Sorten wie Tom Guasch oder Sharoni zu arbeiten, aber die Konsumenten bevorzugen Rojo Brillante. Alle neuen Sorten sollten daher so sehr wie möglich nach Rojo Brillante aussehen," sagt der Erzeuger und Exporteur.

Gleichzeitig werden auch in Peru schon Kakis für ihren Versand nach Europa vorbereitet, um die spanische Nebensaison zu überbrücken.

"Wir haben großes Interesse daran diese Plantagen in Peru zu besuchen. Wir haben dort gute Freunde, die uns eingeladen haben. Kakis sind eine sehr neue Frucht und man braucht spezielle Management-Kenntnisse um sicher zu stellen, dass die Früchte den Konsumenten im richtigen Zustand erreichen, aber das ist nicht einfach. Der Plan ist es, Kakis aus Peru in den Monaten zwischen Mai und Juli nach Europa zu senden. Meiner Meinung nach muss man aber bedenken, dass die Konkurrenz durch Steinobst sehr hoch ist zu dieser Zeit. Daher glaube ich, dass es sich nicht lohnt Kakis in diesen Monaten verfügbar zu machen. Der europäische Markt sucht oft nach saisonalen Wechseln," sagt Jose Vicente Llario Cuquerella.



Asien: eine mögliche Lösung für den Überfluss
Der durchschnittliche Preis tendiert zu sinken, aufgrund des hohen Angebots. Daher rät Jose Vincente zur Vorsicht. "Unsere Strategie ist es zu wachsen, aber immer nur in kleinen Schritten. Das Problem der Preise wirft im Sektor immer mehr Bedenken auf."

Daher ist Asien als aufkommender Markt besonders interessant für spanische Exporteure, sobald ein Abkommen mit China unterzeichnet wird.

"Wir sehen steigende Nachfrage nach Kakis in Asien und die Menschen dort merken, dass wir Spanier dieses Produkt sehr gut kennen. Wir verschiffen die Früchte schon seit zwei Jahren nach Hongkong und Singapur. Wir wollen vorsichtig sein, wenn es darum geht auf diesen Märkten zu wachsen, da das Risiko durch die Entfernung sehr groß ist (35 Tage bis das Produkt beim Konsumenten ankommt). Sie bezahlen uns sehr gut für unsere Premium-Qualität aber man muss die Dinge richtig angehen, sonst wird man hart bestraft. Wir müssen uns sehr langsam vorwärts arbeiten," stellt er fest.

Jose Vincente meint außerdem, dass Kakis noch mehr Werbung brauchen. "Wir stellen fest, dass viele unserer Kunden ihren Konsumenten immer noch erklären müssen, was eine Kaki ist."


Für weitere Informationen:
Jose Vicente Llario Cuquerella
Fernando Llario Cuquerella
Jos? Cuquerella Boluda
Yacufrut
T: +34 962920107
M: +34 699082452 (Jos? Vicente)
info@yacufrut.es
www.yacufrut.es




Erscheinungsdatum:



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