Ecuador: Vertrag mit der EU zum Vorteil der Produzenten von Kochbananen

Letzten Dienstag hat das Europäische Parlament dem Eintritt von Ecuador in das Freihandelsabkommen, das Peru und Kolumbien seit einigen Jahren haben, zugestimmt. Dieses Abkommen wird hauptsächlich dem Bananensektor zugute kommen, da beide Parteien bereits Vereinbarungen über geringe Tarife für anderes Obst haben.



Das Abkommen kommt auch dem Kochbananensektor in Ecuador zugute. Maria Auxiliadora Rodríguez, vom Verband der Kochbananen-Exporteure in Ecuador (ASOEXPLA) zufolge, "hat das frühere Abkommen mit der EU keine Steuern auf Kochbananen auferlegt, da sie dank des Usprungszertifikates hiervon freigestellt waren. Wenn wir dieses Vertrag jedoch nicht unterzeichnet hätten, würden wir ab Januar 2017 einen 16% Tarif zahlen müssen, der dem Sektor definitiv schaden würde. Daher ist der Vertrag auch dem Kochbananensektor von Vorteil."



Man muss betonen, dass Ecuador im Jahr 2009 Gespräche über dieses Abkommen, dass im Jahr 2012 zwischen Peru und Kolumbien unterzeichnet wurde und den Ländern Handelsvorteile bot, preisgegeben hat. Durch die deutlichen Vorteile der Vereinbarung, haben die EU und Ecuador die Verhandlungen im Januar 2014 wieder aufgenommen und erreichten im Juni desselben Jahres eine Übereinkunft.

Für weitere Informationen:
María Auxiliadora Rodríguez Arcos
Asoexpla
T: +593-4-228-4700
E: info@asoexpla.org
www.asoexpla.org

Erscheinungsdatum:



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