"Es gibt noch genug Wachstumsmöglichkeiten"

Belgische Kartoffelfläche beinahe 100.000 Hektar

Die belgische Kartoffelfläche steigt jährlich und laut den aktuellesten Prognosen sieht es danach aus, dass im Jahr 2017 und 2018 der Meilenstein von 100.000 Hektar erreicht wird. "Dieses Jahr wird die Fläche auf 90.000 Hektar kommen. Dann ist der Schritt zur 100.000 nicht mehr weit und wird es nicht mehr lange dauern", so Romain Cools von Belgapom.

Investieren

Er sagt weiter: Tatsache ist, dass unsere belgische Verarbeitung immer weiter investiert in Kapazität, sowohl neue als erneuerte Linien und die Nachfrage auf dem Weltmarkt steigt. Der Anbau in der Nähe unserer Handels- und Verarbeitungsunternehmen ist und bleibt wichtig für die Kraft der belgischen Kartoffelverarbeitung. Nachhaltigkeit steht dabei zentral. Man kann dem Vorteil schließlich nicht widersprechen, um die Verarbeitung so nah wie möglich am Grundstoff zu organisieren. Außerdem gibt es natürlich auch die immer teurer werdenden Transportkosten, die ein wichtiger Faktor sind."

Kontrolle

Wird die Fläche nicht zu groß? "Es ist wichtig, dass die belgische Kartoffelproduktion gesund bleibt und Fruchtfolge steht dabei weiterhin zentral. Als Beweis dafür, dass dies nicht nur so dahergesagt ist, kann ich auf unsere Kontrollaufgabe, die unser Qualitätssystem Vegaplan hat, hinweisen. Jetzt da die Regierung die Kontrolle auf die Rotation für Konsumkartoffeln gestopt hat (vorher aufgenommen in der Kontrolle des GLB), wird diese nun durch das Privatsystem Vegaplan übernommen.


Es gibt sicher noch Wachstumsmöglichkeiten
"Es gibt auch noch viele Regionen, die vorher eine andere Spezialität, so wie Getreide oder Zuckerrübe hatten, die nun immer mehr Interesse in den Kartoffelanbau zeigen. Wenn man den durchschnittlichen Gewinn von Ackerbaugewächsen der letzten Jahre vergleicht, dann springt das des Kartoffelanbaus deutlich heraus. Es ist natürlich nicht nur der Anbau, der wichtig ist, sondern auch die Qualität. Klima und Boden eignen sich in unserem Land ausgezeichnet für den wettbewerblichen Anbau. Belgapom setzt zusammen mit anderen Partner in der Kartoffelkette und mit Unterstützung der Regierung und Untersuchungsämtern immer mehr auf Schulung, Ausbildung und Innovation. Wir arbeiten momentann an einer 'Kartoffelakademie', die das Fachwissen in der Kette erhöhen soll. Wir sehen auch im Zulieferwesen eine immer bessere Professionalisierung, so wie auf der letzten Ausgabe der Interpom Primeurs in Kortrijk illustriert wurde. Dies ist echt eine Angelegenheit der Kette", betont er.

Belgian Fries

Er beschließt: "Kurz zusammengefasst: es gibt sicher noch Wachstumsmöglichkeiten und dies dank des Wachstums der belgischen Kartoffelverarbeitung. Auch die steht nicht still. VLAM und APAQ-W starten zusammen mit 5 Unternehmen aus dem Sektor (in Zusammenarbeit mit der EU) im Jahr 2017 mit einer Reklamekampagne, um den 'Belgian Fries' aus dem Pommes Frites-Land ein stärkeres Image in 5 südasiatischen Ländern zu geben. Diese Ländern stehen bereits auf der Exportliste, aber da nordamerikanische Unternehmen erst auf diesen für sie nahegelegenen Märkten aktiv waren, haben sie ein starkes Image ausbauen können. Es ist nun wichtig, um die 'Belgian Fries', aus dem Herzen Europas, dort vorzustellen. Das Budget für diese Kampagne, die drei Jahre läuft, ist mit 3 Mio sicher nicht schlecht."

Voor meer informatie:
Romain Cools
Belgapom
T +32 (0)9 339 12 49
www.belgapom.be

Erscheinungsdatum:



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