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Barcode gibt Einsicht über interne Lieferkette

Obwohl viel Produkte verpackt in den Supermarktregalen liegen, liegt dort auch immer noch viel loses Obst und Gemüse. Praktisch, dann kann der Kunde so viel kaufen wie er nötig hat. Unpraktisch, wie kann man als Supermarkt dann eine gute Einsicht bekommen, was das verkaufte Volumen ist? Die Italienische Supermarktkette wurden mit diesem Problem konfrontiert. Um mehr Übersicht über den Güterstrom zu gewinnen, ist der Betrieb umgestiegen auf den Barcode von GS1



Iper, Teil der Finiper Group, ist ein großer Italienischer Einzelhandel mit 27 Filialen (alle Supermärkte), ca. 9.000 Angestellte und 2015 mit einem Umsatz von 2,6 Milliarden Euro. "Der Barcode, den die Kette für Frischprodukte nutzte, die in den Geschäften verpackt wurden, beinhalteten wenig Informationen," erzählt Emanuela Casaline während des EU Fresh Info Forum. Seit GS1 Italy war sie in den Prozess, den längeren Barcode in den Supermärkten zu implementieren, involviert. Der alte Code registrierte keinerlei Informationen über verkaufte Volumen. Um heraus zu finden, wie viel von einem Produkt verkauft wurde, griff der Betrieb zurück auf einen Rechenformel, bei der aufgrund vom Preis zurück gerechnet wurde, wie viel Volumen verkauft wurde. U. a. war diese Berechnung durch Abrundungen sehr ungenau. 

"Der GS1 Barcode besteht aus 13 Zahlen und beinhaltet Informationen über das Produkt, Gewicht, Preis und evtl. Haltbarkeitsdatum," erklärt Emanuela. Im Juli 2015 wurde in einem Geschäft eine Testperiode mit dem neuen Code abgehalten. Zwei Monate später kam man zu der Schlussfolgerung, daß der Code ein Erfolg ist und wurden beschlossen, nach und nach alle Filialen umzurüsten auf den neuen Barcode. Das ist eine wahre Herausforderung. Drucker müssen die neuen Etiketten drucken können, Scanner müssen die neuen Barcodes lesen können und auch die Kasse muss die Daten erkennen können. Im Sommer 2016 wurde das Projekt abgerundet. Das Resultat ist, daß der Supermarkt nicht nur besser die interne Lieferkette überwachen kann, auch die Sicherheit der Konsumenten ist damit vergrößert. Dadurch, daß das Haltbarkeitsdatum im Code aufgenommen ist, gibt die Kasse ein Signal, wenn das Haltbarkeitsdatum verstrichen ist und ein Produkt nicht mehr verkauft werden darf. 

Der nächste Schritt den Iper gehen will ist, daß Produkte, die dem Haltbarkeitsdatum nahe kommen, automatisch reduziert werden. Ausserdem arbeitet der Supermarkt an einer Verbindung zwischen einer Losnummer und dem Konsumenten, wodurch bei eventuellen Rückrufaktionen sofort einzusehen ist, wer ein entsprechendes Produkt gekauft hat. 

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