Fazit der Cia Ravenna

Angeleno Pflaumen, enttäuschender Preis

Angeleno Pflaumen: die Qualität ist gut und der Markt ist, bis heute, stationiert oder rückgängig im Vergleich zu 2015. Der Trend geht von der Provinz Ravenna aus, dem Produktionsort an erster Stelle in Italien, mit 2.170 Hektar Pflaumen , gefolgt durch die Provinzen Neapel, Modena, Latina. Die Cia in Ravenna, die 3500 aktive Unternehmen zählt, hat letzten Freitag eine Jahresbilanz gezogen und es kamen einige Überraschungen zum Vorschein.

 

"Die Spätpflaume Angeleno - so sagen der Präsident Danilo Misirocchi und Direktor Fabrizio Rusticali - hat in diesem Jahr einen Zunahme bei der Produktion. Man erwartet einen Rückgang bei der Bewertung, aber die definitive Bilanz kann erst Ende Januar gemacht werden, weil der grenzüberschreitende Markt noch ein paar Monate weitergeht." Man muss die Lage für die Landwirte verifizieren: auch wenn die Bezahlung niedriger sein wird als 2015, muss man berücksichtigen, dass die Produktionsmenge mit 30% angestiegen ist, verglichen mit dem Jahr davor.

 

Bei den Daten von der Cia Ravenne, steigt die Produktion von Aprikosen deutlich, mit einer Oberfläche von 2140 Hektar. Optimal sind die Ergebnisse mit einem Zuwachs von 50% verglichen mit 2015. Die bezahlten Preise liegen auch im Aufwärtstrend, für einige Sorten müssten sie sich um 20% verbessern, von 1 Euro auf 1,20 Euro/ kg.

Im Aufwärtstrend beefindet sich auch die Pfirsich- und Nektarinenproduktion. Ravenna ist mit 8.034 Hektar eine der größten Produktionsprovinzen in Italien. "Die mittlere Bewertung - fährt Misirocchi fort- steigt mit 25%, einem deutlichem prozentualen Anstieg für die mittleren und Spätsorten, die im letzten Jahr sehr niedrige Werte registrieren konnten. Die Saison 2016 hatte eine konstante Marktentwicklung, mit Bewertungen, die sehr schnell stabilisiert und beibehalten wurden, auch während der Vermarktung, im Unterschied zu den Jahren davor.


Cia Ravenna. Von links Direktor Fabrizio Rusticali, Präsident Danilo Misirocchi, Vizepräsident Stefano Francia

Präsident und Direktor haben das Thema Bürokratie in den Vordergrund gerückt." Die wird Problem Nummer eins für unsere Betriebe, angesichts der Kosten von 7200 Euro pro Jahr für jeden. "Wir konnten uns nicht dem vorzulegendem Antrag entziehen, d.h. ohne Bürokratie würden sich die Verbände aller Kategorien, eingeschlossen auch die Cia, verkleinern. Misirocchi, eigentlich Landwirt, hat, wie es einem Direktor entspricht, geantwortet. "Falls die Bürokratie wirklich verschwindet, wäre ich glücklich, eine interne Reorganisation auf die Beine zu stellen."

Zum Schluss ein Lichtblick, der aber vielleicht mehr als viele Statistiken und Forschungen wiegt. Nach den Pressekonferenzen, letzten Freitag, gab es ein Mittagessen. Zum Abschluss wurde ein Fruchtsalat serviert. Es war merkwürdig, nachdem auch über den allgemeinen Rückgang des Konsums diskutiert wurde und über die Qualität, einen Fruchtsalat zu genießen, der nicht viel vom Standard der italienischen Restauration abweicht. Es gab Erdbeeren, absolut grün, als wäre das normal für den diese Zeit. Die Kiwi waren aus einer anderen Hemisphäre, schon bei der Konsistenz erkennbar, wahrscheinlich 6 Monate vorher geerntet. Dann gab es Apfelstücke, mit wenig Geschmack und Mandarinen, die jedoch nicht schlecht waren. Es fehlte, was man in der Emilia-Romagna erwartete, die für diese Saison beste Frucht, die Birne. Davon gab es trotz aller Werbung keine Spur.

Schwierig zu glauben, dass ein Kunde ein zweites Mal einen Fruchtsalat bestellt, wenn das Servierte ehrlich gesagt, wenig schmackhaft ist. 

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