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Polnische Exporteure müssen Preise für Exporte erhöhen

Polnische Exporteure, die nach Großbritannien exportieren, mussten ihre Preise wegen der Instabilität des Sterling nach dem Brexit, erhöhen. Großbritannien ist für viele polnische Exporteure der größte Markt und polnische Pilzexporteure, wie Grzybmar, sind dabei keine Ausnahme.

"Die meisten Exportpreise werden in jährlichen Verträgen festgelegt, wodurch die Exporteure dazu gezwungen waren, ihre Produkte mit einem Verlust zu verkaufen. Viele haben Geld verloren und hatten Schwierigkeiten dabei, ihre Produkte zu verkaufen, weil anscheinend nicht alle UK Importeure die Probleme mit der Wechselkursrate verstehen und deswegen nicht bereit sind, höhere Preise zu akzeptieren." so Adam Matuszenwski, CEO von Grzybmar.



Auf die Frage hin, ob das Unternehmen sich wegen der derzeitigen Schwierigkeiten mit Großbritannien, nun nach anderen Märkten suchen würde, sagte Adam: "Wir sind immer offen für neue Märkte, aber der britische Markt bleibt für uns interessant, weil es dort einen hohen Pilzkonsum gibt. Was neue Verträge angeht, müssen wir sichergehen, dass wir den Sterling Wert aufführen. Aber das Problem dabei ist, dass niemand einschätzen kann, ob der Wert steigen oder fallen wird."

Die Volumen sind stabil, obwohl es letzte Woche, wegen der Schulferien in Großbritannien, einen leichten Rückgang gab. Die Nachfrage bleibt das ganze Jahr über gut für Pilze, wobei sie im September und November und kurz vor den Weihnachs- und Osterferien am höchsten ist.

Ein Großteil der Pilze, die nach Großbritannien geliefert werden, sind braune und weiße Pilze, doch vor zwei Jahren nahm Grzybmar auch wilde Pilze wie Shiitake, Enoki und Shimeji ins Sortiment auf. Mischungen mit verschiedenen asiatischen Sorten haben sich als sehr beliebt auf dem britischen Markt herausgestellt und die Nachfrage steigt weiter an. Allerdings nicht auf Kosten der Nachfrage für weiße Pilze.



"WIr haben ziemlich viele Kunden und nicht jeder kauft den asiatischen Mix, aber es sind immer mehr interessiert und sobald sie einmal damit angefangen haben, kaufen sie das Produkt, das sich sehr gut verkauft, auch weiterhin." sagt Adam Matuszewski.

Es gibt auch eine hohe Nachfrage nach wilden Pilzen, doch leider sind sie durch den trockenen Sommer im Westen Polens nicht erhältlich. Deswegen wenden sich die Exporteure an Ostpolen und andere Teile Osteuropas, wie die Ukraine und Litauen, um die Lücken zu schließen.

Die Wildpilzsaison beginnt in Polen im August und endet im Oktober, wenn die Temperaturen in der Nacht zu weit fallen.

Für weitere Informationen:
Joanna Leszko
Grzybmar
Tel: +48 614433404
Fax: +48 614433403
Email: joannaleszko@grzybmar.pl
grzybmar.pl

Erscheinungsdatum:



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