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Wallis kämpft gegen Kirschessigfliege

Die Dienststelle für Landwirtschaft des Kantons Wallis ordnet ihre Prioritäten neu. Dem Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten im Obstbau soll mehr Beachtung geschenkt werden. Im Visier sind insbesondere die Kirschessigfliege, der Feuerbrand und die Goldgelbe Vergilbung. Der Kanton Wallis hat für die verstärkte Bekämpfung zwei neue Stelle geschaffen, wie er heute mitteilt.

Die Kirschessigfliege hat in diesem Jahr grosse Schäden an Aprikosen verursacht, besonders betroffen war die Sorte Luizet. Bald startet die Weinlese. Der Kanton Wallis empfiehlt Weinbauern, Hygiene- und Präventionsmassnahmen anzuwenden, regelmässig ihre Parzelle zu kontrollieren und erst Insektizide einzusetzen, wenn die Toleranzgrenze erreicht ist.

Seit der Entdeckung der Kirschessigfliege im Wallis im Jahr 2011 richtete die Dienststelle für Landwirtschaft ein breites Netzwerk an Fallen auf verschiedenen Anbauflächen ein. 2016 wurden zusätzliche Fallen an Orten in der natürlichen Umwelt aufgestellt, die für die Überwinterung und Migration der Kirschessigfliege in Frage kommen.

In Zusammenarbeit mit 35 Produzenten werden jede Woche im ganzen Kanton Stichproben von 400 Früchten und 2’000 Traubenbeeren entnommen. Diese werden unter dem Mikroskop untersucht, um Eiablagen der Kirschessigfliege zu entdecken und den Reifegrad festzustellen. In Zusammenarbeit mit Agroscope finden Versuche statt, um die Effizienz von Präventiv- und Direktbekämpfungsmassnahmen aufzuzeigen.


Für weitere Informationen:

Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID
Weststrasse 10
Postfach
3000 Bern 6
Schweiz

Tel. 0041 31 359 59 77
Fax 0041 31 359 59 79
info@lid.ch
www.lid.ch

Erscheinungsdatum:



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