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Gelbe Drachenkrankheit verursacht weltweite Krise auf Orangenmarkt

Die Gelbe Drachenkrankheit (HLB) ist weitverbreitet in den Hauptanbaugebiete der Orangen. Sie ist eine der Hauptfaktoren, die zu einer Krise auf den globalen Markt geführt hat. Die jährlichen durchschnittlichen Wachsumsraten der letzten zwei Jahren waren minus sieben Prozent. Eine weitere Reduzierung des weltweiten Volumens der Orangenverkäufe wird 2016 erwartet. Mit kontinuierlichen Anpassungen entsprechend der Art des Produktkonsums.

Brasilien (16.540 Tausend Tonnen im Jahre 2014), China (7.003 Tausend Tonnen), und die Vereinigten Staaten (6.680 Tausend Tonnen) machen einen bedeutenden Teil der Orangenproduktion aus, insgesamt liefern sie 45 Prozent des gesamten weltweiten Volumens. Abwechselnd befinden sich die größten Plantagen mit Orangenbäumen in Florida (in den Vereinigten Staaten) und Sao Paulo (Brasilien). Leider hat die Gelbe Drachenkrankheit diese Regionen schon heimgesucht, was das Produktionsvolumen beeinflusst hat. Von 2010 bis 2014 betrugen die jährlichen durchschnittlichen Wachstumsraten der Orangenproduktion minus 2,8 Prozent sowohl in Brasilien als in den Vereinigten Staaten. China, im Gegenteil zeigte eine positive Dynamik, mit einem positiven plus 4,8 Prozent Wachstum in der gleichen Periode.

Während der weltweite Konsum des Orangenkonzentrats einen bedeutenden Rückgang erlebte, hat die Nachfrage nach frischen Orangen leicht abgenommen. Von 2010 bis 2014 bemerkten fast alle Länder negative jährliche durchschnittliche Wachstumsraten des Pro-Kopf-Konsums (ungefähr 2 Prozent), außer China. Im Jahre 2014 betrug der Durchschnittskonsum pro Kopf von Orangen in China 4,5 Kilogramm pro Person pro Jahr. Das war erheblich weniger als in den führenden Ländern. Das bedeutet eine Wachstumschance für frische Produkte in China. Die Nachfrage steigt an, genährt von dem Wachstum der urbanen Bevölkerung und die Erhöhung des Lebensstandards.

Zu den Top Ten-Ländern was den Konsum der frischen Orangen betrifft, gehören die Länder die selber Orangen anbauen. Der erste Platz ist für Brasilien, mit 26,4 Kilogramm frischen Orangen pro Person pro Jahr. Das ist die niedrigste Zahl, die man in dem analysierten Zeitraum aufgezeichnet hat. Aber es ist weit mehr als der weltweite Durchschnittswert, der nicht höher ist als fünf Kilo pro Person.

Große Länder ohne ausgedehnte Plantagen mit Orangenbäumen, die das Produkt einführen müssen, sind nicht auf dieser Liste. Spanien (24,7 Prozent 2014), Südafrika (17,3 Prozent) und Ägypten (17,0 Prozent) sind die Lieferanten der frischen Orangen in dem Fall. Die Niederlande (8,7 Prozent), Russland (8,0 Prozent), Frankreich (7,7 Prozent), Deutschland (7,2 Prozent), und andere Länder sind die Bestimmungsländer. Im Jahre 2014 wurden insgesamt 6.624 Tausend Tonnen frischen Orangen exportiert, 5 Prozent weniger von Jahr zu Jahr. Aber ein Rückgang im Angebotsvolumen begann erst 2014. Vorher wurde Wachstum verzeichnet. Die Verminderung des Handelsvolumens der frischen Orangen 2014 ist einer schwacheren Nachfrage zuzuschreiben, die durch die wirtschaftliche Krise in den Bestimmungsländern verursacht wird. Außerdem introduzierte Russland ein Verbot auf O&G-Importe aus den EU-Ländern im Jahre 2014, und ein Verbot auf die Lieferung von Orangen aus der Türkei Ende 2015. Das hat die Handelsvolumen auch beeinträchtigt. Aber dieser Rückfall im Handel der frischen Orangen 2014 hatte politische und wirtschaftliche Gründe, nicht das Wetter oder Baumkrankheiten.

Die Orangenbranche in den Vereinigten Staaten und Brasilien ist von einer Krise betroffen, weil die Erträge verlorengehen wegen einer sich verbreitenden ''Gelben Drachenkrankheit'', die das zu verarbeitende Volumen beeinflusst und eine direkte Auswirkung auf den weltweiten Markt für konzentrierte Säfte hat. Der Produktanteil, der für die Verarbeitung geliefert wird, nimmt deswegen ab. Das gilt auch für den Konsum der frischen Produkte, sowohl in Brasilien als in den Vereinigten Staaten. Die Reduzierung des Konsums der frischen Orangen findet auch in den Ländern statt, die aus dem Mittelmeergebiet und aus Südafrika einführen. Aber in dem Fall wird das an erster Stelle durch politische und wirtschaftliche Faktoren verursacht.

Während der Orangenmarkt weltweit Schwierigkeiten erlebt, zeigt China eine positive Dynamik. Das Land steigert die Produktion der Orangen und des Konzentrats, und der Pro-Kopf-Konsum wächst. Im Moment beliefert die Orangenbranche in China mit ihren Produkten vor allem den einheimischen Markt, aber es ist möglich, dass China ihre Anwesenheit auf dem globalen Markt verstärkt und damit die amerikanischen Produkte ersetzt.

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