Inländische, regengeschädigte Chargen bekommen kaum Beachtung
Zusätzlich begann die inländische Kampagne. Erste Notierungen lagen über 7,- € je kg; diese reduzierten sich bis zum Freitag verschiedentlich unter 6,- € je kg. Regengeschädigte Chargen vermochten kaum Beachtung zu generieren. Ungarische Erzeugnisse waren oft zu weich und uneinheitlich sortiert, was deren Vertrieb erschwerte.
Äpfel
Der Verkauf von Überseeofferten stellte selten rundum zufrieden. Dennoch konnten bei überschaubarer Disponierung die Notierungen auf ihrem bisherigen, relativ hohen Niveau gehalten werden.
Birnen
Bei einer hinlänglichen Order tendierten die Kurse generell zu einer durchgängigen Stabilität. Bei manchen großen Kalibern verzeichneten sie sogar einen Aufwärtstrend.
Tafeltrauben
Aufgrund von verbesserter Optik und gestiegenem Geschmack der Offerten dehnte sich die Nachfrage überwiegend aus, wenngleich das nicht ausreichte, um die expandierenden Mengen gänzlich aufzunehmen.
Erdbeeren
Das Geschäft mit den monopolartigen einheimischen Abladungen zeigte sich kontinuierlich problembehaftet. Der Bedarf weitete sich zwar aus, doch die immensen Warenzuflüsse konnten nicht zeitnah genug untergebracht werden.
Aprikosen
Aroma und Ausfärbung der vorherrschenden Produkte aus Spanien und Italien nahmen offensichtlich zu. Da sich der Handel positiv entwickelte, ließen sich die Preise meist ohne Schwierigkeiten auf einem konstanten Level fixieren.
Pfirsiche und Nektarinen
Obwohl die Partien generell mit ansprechenden organoleptischen Merkmalen zu locken wussten, kam der Verkauf nicht richtig in Gang. Die ungenügenden Unterbringungs-möglichkeiten initiierten Vergünstigungen.
Kiwis
Die Warenzuflüsse orientierten sich für gewöhnlich an dem unaufgeregten Bedarf. Die Händler brauchten ihre Forderungen nicht einschneidend zu modifizieren.
Zitronen
Die Verfügbarkeit blieb weiterhin sehr überschaubar. Die Importe aus Spanien waren knapp, die aus Übersee dehnten sich bloß allmählich aus. Die Kurse verharrten kontinuierlich auf einem hohen Niveau.
Bananen
Da sich das Maß des Zuflusses mit dem der Nachfrage die Waage hielt, unterlagen die Bewertungen für gewöhnlich keinen wesentlichen Veränderungen.
Blumenkohl
Die üppige Bevorratung bewog die Vertreiber meistens, am Montag die Preise zu reduzieren. In der Folge wich man von deren Einstufung nicht mehr ab.
Salat
Zum einen schränkte die schlechte Witterung die Abnahme von Kopfsalat erkennbar ein. Zum anderen verursachte sie eine Qualitätsminderung durch Verschmutzung und Blattrandfäule. Beides ließ die Kurse sichtlich nach unten tendieren.
Gurken
Angebot und Nachfrage passten in der Regel nur ungenügend zusammen. Die Preise brachen für sämtliche Herkünfte fast durchweg sukzessive ein. Am Freitag erreichten sie somit einen Tiefpunkt.
Tomaten
Die Versorgung mit Rispentomaten und Runden Tomaten dehnte sich aus. Es baute sich ein Druck auf, den auch das im Laufe der Tage belebte Interesse nicht völlig abmilderte. Verbilligungen waren kaum zu vermeiden.
Gemüsepaprika
Niederländische und belgische Zugänge gestalteten hauptsächlich den Markt. Dieser war, in enger Anbindung an die verfügbaren Mengen, geprägt von stark schwankenden Preisentwicklungen.
Spargel
Die vorletzte Woche der Saison war für die Händler eher enttäuschend. Die rückläufigen Zuflüsse aus dem Inland konnten nur mit Mühe untergebracht werden. Der geringe Bedarf zwang oftmals zu Vergünstigungen.
Zwiebeln
Aufgrund der intensivierten Versorgung sackten die Notierungen der spanischen Gemüsezwiebeln ab, die der sich einschränkenden chilenischen verharrten überwiegend auf einem konstanten Niveau.
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Quelle: BLE