Ägypten mit Preisvorteil

Erdbeeren: Ernüchternde Verkaufszahlen

"Die Qualität ägyptischer Erdbeeren ist in diesem Jahr besser als in den letzten", erklärt ein deutscher Importeur, "Durch eine verbesserte Logistik konnte man die Qualitätsverluste stark minimieren. Dies hat sich positiv auf unsere Reklamationsquote ausgewirkt." Seit Mitte November importiert die deutsche Firma die roten Früchte aus Ägypten.



"Angefangen haben wir mit rund 300 Kartons täglich", so der Händler, "Mittlerweile verkaufen wir bis zu 1.100 Kartons pro Tag." Ein Karton enthält zehn 250 Gramm-Schalen an Erdbeeren. Importiert werden die Früchte innerhalb eines Tages und kommen per Flugzeug. "Am Anfang war in der Nachfrage recht viel Zug und wir haben fleißig verkauft. Mittlerweile sind die Verkaufszahlen jedoch recht ernüchternd. Jetzt rätseln wir woran das liegt."

Ein Grund für die rückläufigen Absatzzahlen könnten die milden Temperaturen sein, so der Importeur. "Auch mit Blick auf andere Produkte - speziell die Winterprodukte - hoffen wir, dass wir demnächst mit einer winterlichen Witterung planen können."

Seit der 48. Kalenderwoche Ägypten der einzige Erdbeer-Lieferant am deutschen Markt. Nun wird das Angebot durch Spanien ergänzt. "Die ersten Spanier liefern jetzt ihre Ware", erklärt der Fruchtexperte, "Doch haben die ägyptischen Offerten einen Vorteil: den Preis. Der zurzeit hohe Preis für spanische Erdbeeren schreckt die Kunden ab." Voraussichtlich werden die ägyptischen Früchte bis Anfang Februar verfügbar sein, berichtet der Händler.

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