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MIO-Kartoffelmeldung 40. KW 2015

Erzeugerpreise für Kartoffeln bleiben stabil

Mecklenburg-Vorpommern
Die Erzeugerpreise bleiben stabil! Bis Ende Oktober wurden die Preise zwischen den Handelsketten und Abpackern auf unverändertem Preisniveau festgezurrt. Bei besten Rodebedingungen geht die Kartoffelernte zügig voran, die Einlagerung läuft. Die Erträge streuen stark, teils treten auf einem Schlag sehr unterschiedliche Knollengrößen auf. Die Qualität der Speiseware ist überwiegend gut, vereinzelt tritt Nassfäule auf. Es wird von normalem Absatz berichtet. Die Bevorratungsaktionen laufen langsam aus, die Resonanz der Kundschaft lässt nach. Die Preise für geschälte Ware verharren auf Vorwochenniveau, es herrscht kein Druck.



Brandenburg
Bei idealem Wetter gehen die Rodearbeiten schnell vorwärts. In einigen Betrieben ist die Speisekartoffelernte bereits beendet, andernorts wurde wegen Losschaligkeit einiger Sorten noch etwas mit der Ernte gewartet. Die Erzeugerpreise für Speisekartoffeln tendieren fest auf Vorwochenniveau . Nach Abschluss der Ernte wird infolge geringer Erntemengen eine anhaltend erzeugerfreundliche Preistendenz am Markt erwartet. Schwerwiegende Qualitätsprobleme werden nicht genannt. Die Absatzlage ist unbefriedigend, Werbeaktionen greifen kaum noch. Die Konsumenten haben sich bereits eingedeckt oder sind meist im ländlichen Raum Selbstversorger. Die Schälkartoffelpreise bleiben überwiegend unverändert, im Berliner Raum bröckeln die Preise leicht.



Sachsen
Das Preisniveau auf dem Speisekartoffelmarkt bleibt unverändert auf dem Niveau der Vorwoche. Die vom Bundeslandwirtschaftsministerium prognostizierte Erntemenge für Deutschland (vorläufig 9,9% unter Durchschnitt) spricht für eine erzeugerfreundliche Preisentwicklung. Bei sonnigem Spätsommerwetter herrschen ideale Rodebedingungen. Die Einlagerung geht zügig voran. Die Kartoffelqualität ist überwiegend gut, vereinzelt tritt Fäulnis auf. Es wird sich erst im Lagerungsprozess zeigen, ob die Haltbarkeit gegeben ist. Die Einkellerungsaktionen gehen mit rückläufigem Absatz langsam dem Ende zu. Die Schälkartoffelpreise liegen stabil auf Vorwochenniveau.

Sachsen-Anhalt
Das Preisniveau bleibt weiter ausgesprochen stabil. Die deutschlandweit kleine Erntemenge befestigt den Markt. Für sehr gute Qualitäten wird Potenzial nach oben gesehen. Die Qualität der Speisekartoffeln ist vorwiegend gut, insgesamt fallen die Knollen etwas kleiner. Der Übergrößenanteil ist gering. Die Kartoffelernte läuft bei idealem Wetter auf Hochtouren. Die Lagerbedingungen sind derzeit durch die kalten Nächte optimal. Der überwiegende Teil der Ernte wird zunächst eingelagert. Für den Verkauf steht daher derzeit nur wenig Ware zur Verfügung. Der Versandhandel berichtet von hoher Nachfrage, die nur begrenzt bedient werden kann. Der Export ist nur eingeschränkt möglich. Für geschälte Kartoffeln bleiben die Forderungen fest. Für Schälrohware werden 11 bis 13,50 EUR/dt verlangt.

Thüringen
Die Rodebedingungen haben sich im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert. Bei sonnigem Wetter ist die Speisekartoffelernte noch in vollem Gange. Das Preisniveau für Speiseware ist seit Wochen unverändert. Die Tendenz bleibt aufgrund unterdurchschnittlicher Erträge fest. Die Einkellerungsaktionen erzielen nicht immer den gewünschten Absatz. Die Kundschaft bevorratet sich kaum noch für länger e Zeit. So werden insbesondere große Abpackungen immer weniger gekauft. Die Qualität der Speiseware ist zufriedenstellend. Die Schälkartoffelpreise verharren auf dem Niveau der vergangenen Woche.


Quelle: www.lallf.de

Erscheinungsdatum:



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