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MIO-Kartoffelmeldung 36. KW 2015

Einlagerung der Speisekartoffeln startet langsam

Mecklenburg-Vorpommern
In der aktuellen Berichtswoche bleiben die Erzeugerpreise für Speiseware stabil auf Vorwochenniveau. In der kommenden Woche ist mit einem Preisrückgang zu rechnen. Der Absatz der Packbetriebe in Richtung LEH läuft auf einem für die Jahreszeit normalen Niveau, teils wird Aktionsware in 10 und 12,5 kg Säcken angeboten. Einkellerungsaktionen im Handel sind erst für Ende September geplant. Vereinzelt haben Landwirte mit der Einlagerung angefangen. Noch sind die Temperaturen sehr hoch, so dass vielerorts erst in der kommenden Woche mit der Einlagerung begonnen werden soll. Die Erntebedingungen sind derzeit optimal. Die bisher erzielten Erträge schwanken in Abhängigkeit vom Boden, Sorte und Beregnungsmöglichkeit sehr stark. Insgesamt werden Durchschnittserträge erwartet. Die Konditionen für Schälrohware und Schälkartoffeln sind überwiegend unverändert. Der Absatz an Schälkartoffeln hat sich mit Schulbeginn erhöht, nach wie vor ist in den Urlaubsregionen auch von der Gastronomie die Nachfrage sehr gut.


© MIO- Marktinformation Ost

Brandenburg
Erste Landwirte haben bei guten Rodebedingungen mit dem Einlagern von Speisekartoffeln begonnen. Noch wird jedoch vorwiegend bedarfsgerecht geerntet. Vielerorts beginnt die Einlagerung erst in ein bis zwei Wochen. Die Absatzsituation der Packer ist unbefriedigend. Die in Kürze stattfindenden Einkellerungsaktionen werden den Markt hoffentlich etwas beleben. Die Erzeugerpreise für Speiseware haben das Niveau der vergangenen Woche knapp gehalten. Für die nächste Woche wurde ein Preisrückgang von 1 bis 2 EUR/dt angekündigt. So ein Preisverfall wie im vergangenen Jahr wird jedoch nicht erwartet. Höchsterträge deuten sich nicht an. Bislang wurde von durchschnittlichen Erträgen in guter Qualität und Größe berichtet. Auf den leichten Böden wird bei den späten Sorten aufgrund der Trockenheit mit Mindererträgen gerechnet. Die Schälkartoffelpreise bleiben überwiegend fest.

Sachsen
Die aktuell hohen Temperaturen sorgen für geringen Kartoffelbedarf der Konsumenten und somit für schwache Umsätze der Packer. In den nächsten Wochen werden saisonübliche Sonderaktionen im LEH für Absatzbelebung sorgen. Mit der Einlagerung wird vielerorts wegen der Wärme noch abgewartet. Der Beginn der Haupternte für die Einlagerung wird sich dieses Jahr verzögern. Die Erzeugerpreise für Speiseware wurden im Vergleich zur Vorwoche um 1,00 bis 2,00 reduziert. Mit Ferienende hat sich die Absatzsituation der Schälbetriebe deutlich verbessert. Schälrohware wird weiterhin zu Preisen zwischen 12 und 14 EUR/dt bezogen. Noch sind die Schälkartoffelpreise stabil.


© MIO- Marktinformation Ost

Sachsen-Anhalt
Die Haupternte beginnt dieses Jahr etwas später als in den vergangenen Jahren. Viele Lagerhalter zögern die Einlagerung aufgrund der aktuell hohen Temperaturen noch etwas hinaus. So wird überwiegend nach Bedarf geerntet. Die Rodebedingungen sind gut, mitunter fehlt etwas Regen. Die Absatzsituation am Speisekartoffelmarkt ist immer noch unbefriedigend. In den Sommermonaten ist die Konsumnachfrage im Lebensmitteleinzelhandel üblicherweise schwach. Die Erzeugerpreise für Speiseware wurden im Vergleich zur Vorwoche leicht zurückgenommen. Die Schälkartoffelpreise tendieren auf stabilem Niveau. Mit Schulbeginn hat sich der Schälkartoffelabsatz wie immer erhöht.

Thüringen
Die Erzeugerpreise für Speisekartoffeln sind im Vergleich zur Vorwoche im Schnitt um 1,50 bis 2,00 EUR/dt zurückgegangen. Nach wie vor sind die Abpacker mit dem Absatzvolumen unzufrieden. In Kürze werden die saisonüblichen und absatzbelebenden Einkellerungsaktionen anlaufen. Die Kartoffelernte hierzulande beginnt zögerlich. Für die Einlagerung ist es noch zu warm. Teils wird bereits regionale Speiseware abgepackt. Die Qualität der heimischen Speisekartoffeln ist überwiegend gut. Die Erträge schwanken stark, die Knollengröße ist sehr unterschiedlich. Die Schälkartoffelpreise sind unverändert.


Quelle: www.lallf.de

Erscheinungsdatum:



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