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„Wir haben in Hagel-Netze investiert“

Belgien: 600 Hektar der Top-Früchte wurden in Haspengouw beschädigt

Haspengouw Fruchtanbauer sind stark durch Hagel und Regen am 13. August betroffen. Laut Luc Vanoirbeek, der als Berater in Boerenbond für fast dreißig Jahre tätig war, ist die Situation für manche Anbauer sehr kritisch. „Es sind insgesamt 600 Hektar. Daran kann man denken. Äpfel sind besonders betroffen, da sie empfindlicher sind als Birnen.“

5 bis 6%
In Belgien ist das Apfelgebiet ungefähr 7000 Hektar groß und das für Brinen 9000. Um 60% davon ist in der Provinz Limburg. Der Anteil der 600 Hektar beträgt somit 5 bis 6%. Luc weist darauf hin, dass die Situation nicht mit den Schäden die 2011 vom „Pukkelpop Sturm“ verursacht wurden, vergleichbar ist. Damals waren große Gebiete auf einen Schlag beschädigt, aber dieses Mal ist es sehr lokal. Produzenten sind die am Ende der Kette. Einige wurden getroffen, einige nicht. Das macht es sehr schwierig. Natürlich ist es schrecklich, was passiert ist, aber wir sollten auch realistisch sein und betonen, dass einige der Anbauer keine Versicherung oder Schutz durch Hagelnetze besitzen. Der Bedarf dafür hat keinen großen Teil von ihnen getroffen. Ich habe fast 30 Jahre Erfahrung als ein Gartenbau Berater mit Boerenbond und jedes Mal, wenn ich sehe, dass Unternehmen aus der Wirtschaft gehen, ist etwas mit Hagel in ihrer Geschichte. Jedes Mal.“



Investment in Hagelnetze
Er betont, dass es nun, mehr als jemals zuvor, an der Zeit ist, an die mögliche Versicherung gegen Hagel, zu denken. „Was noch besser wäre: Hagelnetze zu platzieren. Es gibt davon noch viel mehr in anderen Ländern. Ich komme gerade von einem Besuch in Südtirol und 80% dort, sind abgedeckt. Das gleiche sieht man am Bodensee. In den Niederlanden und Belgien sehen wir wie der Anteil an Hagelnetzen steigt, aber größer sein könnte. Daran müssen wir etwas ändern! Hagel ist schrecklich. Es ist furchtbar, dass wir im Moment nichts für die Anbauer tun können.“

Produktion vergleichbar
Letztes Jahr wurde ein Teil der Ernte aufgrund des Russischen Boykotts nicht gepflückt. Das waren 600 Hektar Äpfel und 600 Birnen. Jetzt sind 600 Hektar durch den Hagel beschädigt worden, was bedeutet, dass er nun nicht länger auf dem Frischmarkt verkauft werden kann. Wenn wir uns die Zahlen von Prognosfruit anschauen, wird die Apfelernte in diesem Jahr geringer ausfallen. Aufgrund des Hagelschadens werden wir wahrscheinlich auf dem gleichen Level wie in der letzten Saison enden, wenn 600 Hektar der Äpfel nicht geerntet worden sind. Eine Korrektur in der Ernteprognose.“

Stimmung zu positiv?
Die Stimmung in dem Top-Frucht-Sektor ist sehr positiv im Moment. „Das letzte Jahr war sehr negativ. Eine Menge Leute wussten nicht, was sie nach dem Russischen Boykott tun sollten. Glücklicherweise, hat sich die Saison Schritt für Schritt erholt und am Ende waren alle erleichtert: Es war nicht zu schlecht. Jetzt müssen wir sichergehen, dass wir nicht in die falsche Richtung denken. Es ist wichtig, nicht zu erwarten, dass es okay sein wird, da das komplett falsch sein könnte. Letztes Jahr hatten wir eine Menge öffentlicher Sympathie, mit Selfies und anderen Aktionen, aber wer sagt, dass sie dies in diesem Jahr genauso machen werden? Menschen glauben daran, aber wir müssen vorsichtig sein.“

Für mehr Informationen:
Luc Vanoirbeek
Adviseur tuinbouw Boerenbond
Diestsevest 40
3000 Leuven
T +3216286415
F +3216286409
E Luc.Vanoirbeek@Boerenbond.Be
W www.boerenbond.be

Erscheinungsdatum:



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