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EU-Agrarminister müssen Preismisere angehen

Deutscher und französischer Bauernverband verständigen sich auf gemeinsame Forderungen

Die angespannte Situation auf den Agrarmärkten nahmen der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, und sein französischer Amtskollege Xavier Beulin (FNSEA) zum Anlass, ihre agrarmarktpolitischen Positionen eng abzustimmen. Bei einem Treffen in Straßburg am 24. August 2015 einigten sich die Bauernpräsidenten auf zentrale Forderungen im Hinblick auf die außerordentliche Sitzung des EU-Agrarministerrates am 7. September 2015.

Mit den Folgen des Russland-Embargos dürften die Landwirte nicht allein gelassen werden, so Beulin und Rukwied einvernehmlich. Das Russland-Embargo stelle eine der Hauptursachen des Preiseinbruchs bei allen wichtigen Agrarprodukten dar. Da es sich um eine politische Krise handele, seien auch marktpolitische Maßnahmen gefordert.

Rukwied und Beulin bekannten sich bei ihrem Treffen zu einer europäischen Strategie als Antwort auf die aktuellen Probleme in den Märkten. Nur durch gemeinsames Agieren, nicht zuletzt mit dem europäischen Bauernverband COPA, könne die Landwirtschaft in Europa nachhaltig gestärkt werden.

Quelle: DBV

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