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BLE Marktbericht KW 29/15

Neuseelands Äpfel dominieren - Niederländischer Eissalat preiswerter als deutscher

Äpfel
Neuseeland dominierte mit Braeburn, Royal Gala, Pink Lady und Jazz das Geschehen. Chile folgte und sendete vorrangig Cripps Pink, Granny Smith und Pink Lady. Aus Südafrika stammten unter anderem Braeburn sowie Cripps Pink, Argentinien schickte speziell Royal Gala. Der Bedarf konnte trotz einer leicht verringerten Versorgung befriedigt werden. Die Notierungen verharrten häufig auf dem Niveau der Vorwoche. Einzig in Hamburg verteuerten sich rückläufige neuseeländische Royal Gala sowie knackige südafrikanische Cripps Pink. Im Bereich der alterntigen Früchte beherrschte Deutschland mit Jonagold und Elstar vor Italien mit Golden Delicious und Granny Smith das Geschäft. Bei einer freundlichen Beachtung veränderten sich die Kurse nicht wesentlich. Die Zufuhren der diesjährigen Kampagne dehnten sich merklich aus. Neben den schon etablierten einheimischen Lodi und Astramel gab es inzwischen inländische Sommerregent, Collina und Klarapfel. Neu vorrätige französische Jerseymac sowie italienische Delcorf rundeten das Sortiment ab. Bei einem Zuspruch, der sich für gewöhnlich in Grenzen hielt, wiesen die Bewertungen meist eine gewisse Stabilität auf.

Salat
Bei Eissalat prägten die einheimischen Offerten das Geschehen. Die Zufuhren waren meist in hinlänglichem Maß auf die Absatzmöglichkeiten abgestimmt. Somit konnte man die Forderungen auf ihrem bisherigem Niveau belassen. Einzig in München mussten sie reduziert werden, da die Nachfrage zu zögerlich ausfiel. Die Kunden bevorzugten zuweilen die niederländischen Chargen, da diese etwas günstiger als die deutschen verkauft wurden. Dominierender Kopfsalat aus dem Inland hatte sich der Konkurrenz aus Belgien zu stellen, wobei er hinsichtlich Kondition nicht immer gut abschnitt. Generell sanken aufgrund der Mengenausdehnung bei einheimischen Produkten die Bewertungen ab, insbesondere in Frankfurt konnten sie jedoch stabil gehalten werden; die der belgischen Partien unterlagen unterdessen mehrheitlich enormen Schwankungen. Die Marktsituation bei Bunten Salaten hatte sich kaum verändert. Dank ausreichender Abnahme notierten sie, von ein paar Ausreißern nach oben zum Freitag hin abgesehen, überwiegend konstant. Der geringe Bedarf an Feldsalat wurde hauptsächlich mit belgischen Importen gedeckt. Sie kosteten annähernd so viel wie in der Vorwoche.


Foto: Myrabella / Wikimedia Commons

Birnen
Mit dem Start der europäischen Saison kam Bewegung in den Handel. Doch das Interesse war recht schwach, da die Offerten aus Europa hinsichtlich ihrer Qualität noch nicht überzeugten und parallel dazu die Forderungen hoch ausfielen.

Tafeltrauben
Das Sortiment aus Italien und Spanien fächerte sich bezüglich der Varietäten auf. Die Präsenz marokkanischer und ägyptischer Partien schränkte sich ein. Stimmte die Güte, konnte an bisherigen Bewertungen festgehalten werden; ab und an war man jedoch zu Vergünstigungen gezwungen.

Erdbeeren
Die Versorgung verringerte sich, was sich aber kaum auf die Notierungen auswirkte, da sich parallel dazu die Nachfrage begrenzt hatte. Die Offerten wiesen eine sehr uneinheitliche Qualität auf: Sowohl Ausfärbung als auch Kondition fiel differenziert aus. Dies spiegelte sich in einer breiten Preisspanne wider.

Aprikosen
Die verringerte Verfügbarkeit stabilisierte die Bewertungen. Türkische Zuckeraprikosen überzeugten hinsichtlich ihres Aromas nicht durchgängig, was ihren Vertrieb negativ beeinflusste. Komplettierende inländische Partien wurden hingegen flott umgeschlagen.

Pfirsiche und Nektarinen
Italien verdrängte hinsichtlich der Mengen Spanien von der Spitzenposition. Die Verfügbarkeit schränkte sich ein wenig ein, genügte aber, um das kontinuierliche, zuweilen rege Interesse zu stillen. Die Preise entwickelten sich in Abhängigkeit von Angebot und Nachfrage je nach Markt sehr unterschiedlich.

Kirschen
Zwar schränkte sich die Versorgung ein, sie überragte aber dennoch den Bedarf, sodass die Kurse für gewöhnlich abbröckelten. Ab und an wiesen die Offerten Gütemängel auf. Besonders große Kaliber fanden schnell Interessenten. Doch selbst hier konnte man Vergünstigungen nicht immer vermeiden.

Pflaumen
Die einheimische Warenpalette wuchs rasant an. Die generelle Verfügbarkeit verstärkte sich immens und überragte die Nachfrage. Verbilligungen waren daher nur schwer zu vermeiden, zumal manche Produkte bezüglich ihres Geschmacks Wünsche offen ließen.

Kiwis
Die Zufuhren orientierten sich hinreichend am Bedarf, sodass sich die Notierungen nicht wesentlich veränderten.

Zitronen
Für gewöhnlich verharrten die Bewertungen auf bisherigem Niveau. Allein in Hamburg verbilligten sich die Importe aus Uruguay, da hier Südafrika als zusätzliche Konkurrenz auftrat.

Bananen
Die Bereitstellung harmonisierte mit den Unterbringungsmöglichkeiten, sodass die Preise für gewöhnlich auf bisherigem Stand bestätigt wurden.

Blumenkohl
Die hochsommerliche Witterung bremste das Geschäft. Die Händler hatten das Angebot häufig auf die verminderte Order angepasst. Somit ergaben sich vorrangig eher selten Impulse für wesentliche Modifikationen der Kurse.

Gurken
Die anfängliche Überschaubarkeit des Angebotes sicherte zunächst feste Kurse. Spätestens ab Mittwoch weiteten sich die Anlieferungen aber aus. Zudem divergierte deren Qualität erkennbar. Sukzessive Verbilligungen machten sich breit.

Tomaten
Kirschtomaten erfreuten sich zumeist genügenden Zuspruchs. Zuweilen konnten die Notierungen der vergangenen Woche in die neue hinübergerettet werden oder sie wiesen nach Absenkungen zum Start der 29. KW vorwiegend eine stabile Basis auf.

Gemüsepaprika
Niederländische Erzeugnisse herrschten vor. Wie gewohnt bestimmten volatile Kurse das Geschäft. Die Schwankungen gründeten insbesondre auf dem Grad der Frische sowie der divergierenden Verfügbarkeit. Natürlich war auch der Umfang der Order von Belang.

Zwiebeln
Gemüsezwiebeln flossen ausschließlich aus Spanien auf den Markt. Die Bewertungen verharrten zum einen auf unveränderten Level; zum anderen sackten sie manchmal ab, was vorrangig auf den reduzierten Einständen beruhte.


Mehr Informationen finden Sie hier:
BLE Marktbericht KW 29/2015
BLE Marktbericht KW 29/2015 (Preisbericht für Obst, Gemüse, Südfrüchte)

Quelle: BLE

Erscheinungsdatum:



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