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Spanien: Konsum von frischem Obst und Gemüse um 5 % in den ersten vier Montaen von 2015 zurückgegangen

Der inländische Konsum von frischem Obst und Gemüse ist in den ersten vier Monaten von 2015 im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2014 um 5 % zurückgegangen. Der Gesamtkonsum betrug 2554 Millionen Kilo. Wertmäßig gab es einen 2 %igen Einbruch, was insgesamt 3481 Millionen Euro entspricht. Diese Daten veröffentlichte das Food-Konsum-Panel vom Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung.
 
Der Rückgang des Verbrauchs betrifft Obst, Gemüse und Kartoffeln. Der Obst-Verbrauch ist um 3 % auf insgesamt 1371 Millionen Kilo gesunken und der Umsatz damit ist um 0,2 % auf insgesamt 1812 Millionen Euro zurückgegangen. Die wichtigsten Früchte, die in spanischen Haushalten konsumiert wurden, waren Orangen, Äpfel, Bananen, Mandarinen, Birnen und Erdbeeren. Orangen und Äpfel konnten in beiden Fällen um 2 % auf insgesamt 448 und 195 Millionen Kilo zulegen. Der Rest verbuchte Rückgänge. Der Bananen-Verbrauch lag bei 190 Millionen Kilo (-6 %), Mandarinen erreichten 138 Millionen Kilo (-8,5 %); Birnen: 95 Millionen Kilo (-4 %), und Erdbeeren brachten 82 Millionen Kilogramm auf die Waage (-15 %).
 
Damit sank der Gemüse-Konsum im ersten Quartal um 8 % im Volumen. Dies entsprach einem Umsatz von 860 Millionen Euro. Der Wert sank um 1,5 % auf insgesamt 1474 Millionen Euro. Die am meisten konsumierten Gemüsesorten: Tomaten, Zwiebeln, Salat und Paprika verzeichneten durchweg Rückgänge. Der Tomaten-Verbrauch belief sich auf 172 Millionen Kilo (-8 %), Zwiebeln betrugen 107 Millionen Kilo (-2 %), Kopfsalat, Endivie und Eskariol erreichten 64 Millionen Kilo (-1,4 %) und Paprikas lagen bei 61 Millionen Kilo (-10 %).
 
Das gleiche gilt für den Kartoffel-Verbrauch, dieser betrug es 323 Millionen Kilo (-5 %) in den ersten vier Monaten 2015. Dies entspricht einem Wert von 195 Millionen Euro (-17 %).
 
Während jeder der ersten vier Monate des Jahres konnten Rückgänge beim Konsum von frischem Obst und Gemüse gemeldet werden; im Januar 2015 war der Verbrauch 4 % niedriger im Vergleich zu Januar 2014; im Februar 2015 war er um 5 % niedriger; im März ist sank er sogar um 8,5 % und im April war der Verbrauch um 3 % geringer als im April 2014.
 
Für FEPEX ist der kontinuierliche Rückgang beim Konsum seit 2013 sehr Sorgen erweckend und daher vertritt FEPEX die Auffassung, das die institutionelle Werbekampagne, die durch das Landwirtschaftsministerium im Juli und August gestartet wird eine sehr gute Idee ist. FEPEX sieht es als vorrangig, die Nachfrage nach Obst und Gemüse zu steigern, indem man mit den positiven Auswirkungen auf Gesundheit und wirbt und damit der aggressiven Vermarktung von industriellen Ersatzstoffe zu begegnet.
 
 
Quelle: FEPEX


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