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Die Niederlande produziert mehr und exportiert weniger Obst und Gemüse

Der russische Boykott hat die Exportstatistik 2015 stark beeinflusst. Das absolute Export-Volumen ist seit Anfang Juni um 15% gesunken. Nur der totale Export von Paprika ist angestiegen. Die anderen BRIC-Staaten stellten sich als die neuen Exportmärkte für Obst und Gemüse dar. Für Birnen waren die stärksten Exporteure Brasilien, China und Indien. Die Preisentwicklung für Gurken, Paprika und Cherry-Tomaten war im Jahr 2015 gut, aber immer noch geringer für lose und Strauchtomaten. All das wurde im vierteljährlichen Report des Bauern Sektors des Niederländischen ING- Ökonomischen Büros präsentiert.



Der starke Rückgang des Exportvolumens von Obst und Gemüse resultiert aus dem Russischen Handelsembargo
Der Exportschaden der dadurch verursacht wurde, hatte keinen Einfluss auf die Statistik von 2014, aber einen umso stärkeren auf das Folgejahr 2015. Das Exportvolumen sank auf 15% vom Jahr davor zu Beginn des Junis. Letztes Jahr wurden über137.000 Tonnen frischen Gemüses (Anteil aller Gemüse Exporte -12%) und 42.500 Tonnen (Anteil von 25%) frischen Obsts in dieser Zeit exportiert. In diesem Jahr hingegen fast gar nichts. Russland ausgeschlossen, wäre die Reduktion auf 1% begrenzt worden. Deutschland und Großbritannien haben weniger Gemüse aus den Niederlanden importiert, aber Polen und Italien waren wachsende Märkte. Von den 5 Top-Produkten, sank der Export von Birnen (Anteil Russland 31%) am meisten (Bild 13). Hier wird normalerweise nach Alternativen auf den Verkaufsmärkten geschaut. Die Niederländischen Birnen finden nun ihren Weg zu dem Brasilianischen und Chinesischen Kunden. Nachdem die Grenzen zu China am Ende des Oktobers 2014 geöffnet worden sind, wurden Millionen Tonnen von Birnen innerhalb von 6 Monaten exportiert. Außerdem haben Verhandlungen mit Indien den Verkauf von Äpfeln und Birnen positiv beeinflusst.




2015 beginnt mit einer stabilen Preisentwicklung für Gemüse
Die Preisentwicklung für Gurken und Paprika ist äußerst positiv im Jahr 2015. Für Tomaten ist die Perspektive etwas weniger positiv, meist betroffen sind lose und Strauchtomaten. Abgesehen vom Preisdruck, hatten Tomaten- und Gurken-Anbauer drei angemessene Jahre. Laut der LEI, blieb das Einkommen des Unternehmens stabil und höher als am Anfang des Jahrhunderts, nach der turbulenten Zeit von 2009-2011 (mit 2 Jahren Verlusten und einer Rekordernte im Jahr 2010).

2014 kam es zu einer Rekordernte von Tomaten (900 Millionen Kilo) und Birnen (349 Millionen Kilo) (Bild 14). Aufgrund der Vergrößerung der Kultivierungsoberfläche und eines signifikanten Anstiegs der Produktion pro Hektar, ist die Birnen-Produktion um 7% angestiegen, und erreichte damit fast das Niveau der Äpfel (353 Millionen Kilogramm). Über 60% der Birnen und fast 20% der Äpfel wurden exportiert.

Das große Produktionsvolumen für Tomaten, Gurken und Paprika und auch von Früchten hat zudem zu einem Rückgang der Handelspreise seit dem Ende des Jahres 2013 geführt (Bild 15).





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