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Thüringen: Auswirkung der Hitze auf Kirschen ungewiss

Die Kirschernte in Thüringen läuft ungeachtet der großen Hitze auf Hochtouren.

«Bis zum Ende der Kirschenzeit in drei Wochen rechnen wir mit einem Ertrag von etwa 1.000 Tonnen», sagte Jörg Dornberger von der Absatzgenossenschaft Fahner Obst in Gierstädt. Im Vorjahr seien es rund 950 Tonnen gewesen. Die lange Trockenheit habe der Qualität der Früchte nicht geschadet, sie seien lediglich etwas kleiner.

Wie sich die augenblicklichen Extremtemperaturen auf die Kirschen auswirken werden, sei schwer einzuschätzen. «Das wissen wir Mitte kommender Woche, wenn die Hitzewelle vorbei ist», sagte Dornberger.



Den Erntehelfern macht die Hitze allerdings spürbar zu schaffen. Die Arbeitszeiten mussten deshalb vorverlegt werden. «Wir fangen um 5.00 Uhr morgens an und hören mittags um 2.00 Uhr auf», sagte Dornberger. Danach sei es für die Arbeit in den Plantagen schlicht zu heiß.

Kirschernte läuft auch im Alten Land auf Hochtouren
Im Alten Land vor den Toren Hamburgs sind die ersten Kirschen gepflückt worden. Die Haupterntezeit beginnt aber erst noch, derzeit werden die frühen Sorten geerntet, sagt Martin Kockerols von der Obstbauversuchsanstalt in Jork.

Die späten Sorten mit ihren knackigen, dicken und festen tiefroten Früchten werden von etwa Mitte Juli an gepflückt, sie werden meist unter dem Namen «Knubberkirschen» vermarktet. «Wir hoffen auf einen guten Absatz und gute Preise», sagt Obstbauer Hauke Meyer. An der Niederelbe werden im Schnitt im Jahr etwa 4.500 Tonnen Kirschen geerntet. Kockerols: «Das erwarten wir auch in diesem Jahr.»


Quelle: www.proplanta.de

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