Die Menge und Sortenvielfalt bei Aprikosen an den deutschen Großmärkten ist weiter steigend. Dies geht aus dem BLE Marktbericht KW 25/2015 hervor. Die Sorten Orange Red, Pinkcot, Flopria, Robada und Traver traten vermehrt in Erscheinung. Die Nachfrage war stetig und stabil, trotzdem mussten die Händler ihre Preise vereinzelt senken. Dabei ging die Preisschere bei einigen Sorten weit auseinander. 
Durchschnittspreise in der 25. KW in € / 100kg © BLE
Frankreich und Spanien überzeugen
Die Sorte Orange Red aus Frankreich und Spanien wusste vor allem optisch und geschmacklich zu überzeugen, weshalb diese verhältnismäßig teuer war. Spanische Aprikosen kosteten in der 25 KW im Schnitt rund 2,36 Euro je Kilo. Die Situation für qualitativ weniger ansprechende und kleinere Aprikosen am Markt verschlechterte sich. Speziell die Aprikosen aus Griechenland wiesen qualitative Mängel auf. Hier musste mit Preisreduzierungen gerechnet werden.

Einfuhr von Aprikosen aus den wichtigsten Ländern nach Deutschland © BLE
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Frankreich: Lieferant Nummer eins
Frankreich bleibt auch 2014 Deutschlands wichtigster Lieferant von Aprikosen. Mit 23.634 Tonnen exportierte Frankreich im vergangenen Jahr nach Deutschland. An zweiter Stelle folgt Spanien mit 15.421 Tonnen. Dritter im Bunde ist Italien mit 10.554 Tonnen.
Mehr Informationen und Statistiken finden Sie im Marktbericht des BLE KW 25/15 Aprikosen
Quelle: BLE