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Deutscher Möhrenmarkt im Aufschwung

Im vergangenen Jahr litten die deutschen Erzeuger von Möhren und Karotten unter einem gehörigen Angebotsdruck. Der durchschnittliche Verbraucherpreis für 1 Kilo deutscher Möhren ohne Laub lag auf das ganze Jahr gesehen, nur selten über einem Euro. Diese niedrigen Preise und vor allem volle Läger sorgten so 2014 für eine schlechte Stimmung bei deutschen Möhren Erzeugern.

Preisanstieg seit November

Seit November, so teilte uns die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) mit, ist ein klarer Preisanstieg zu erkennen. Nach AMI-Angaben resultiert dies vor allem daraus, dass die Lagerbestände aktuell doch nicht so groß sind, wie zunächst angenommen. Ein Grund für die gesunkenen Lagerbestände ist, laut AMI, dass es mittlerweile eine Menge Sortierabfälle gibt. Dafür sorgt der Mäusefraß, der in diesem Jahr ein großes Problem darstellt.

Russlandkrise bleibt ohne größere Effekte auf deutsche Produzenten
Die Russlandkrise und das damit verbundene russische Handelsembargo hatten bislang keinen größeren Einfluss auf den deutschen Markt. Der Hauptgrund dafür liegt vor allem darin, dass deutsche Möhren ein regionales Produkt sind. Deutschland exportiert im Jahr nie mehr als 500 Tonnen Möhren nach Russland. Dies bestaetigt auch ein lokaler Möhrenproduzent: “Wir produzieren nur wenig für das Ausland. Rund 90% gehen auf dem nationalen Markt weg. Dadurch macht sich die Russlandkrise bei uns nicht bemerkbar.” Lediglich die Produzenten von großen Möhren haben massive Probleme: “Es war bislang immer so, dass der russische Markt einen Großteil der großen Möhren gekauft hat. Davon gibt es immer sehr viel. Aber dieser Markt ist jetzt in Europa komplett zusammengebrochen.”

Dem zweitem Teil der Saison sieht man positiv entgegen

Im Bezug auf die generelle Marktlage, so ist sich AMI sicher, haben die Möhrenerzeuger auf dem innerdeutschen Markt das schlimmste überstanden. Dem zweiten Teil der Saison, welcher bis Mai geht, sieht AMI positiv entgegen. Der lokale Möhren Erzeuger möchte sich hier jedoch noch nicht festlegen: “Aktuell ist eine reelle Einschätzung der Marktentwicklung nur schwer vorzunehmen. Es ist schwer zu sagen, wie die Ernten vor allem in Südeuropa ausfallen werden. Preislich kommt es auch darauf an, wann dort die Produzenten an den Markt kommen und dann mit wie viel Ware. All das hängt natürlich auch stark mit den klimatischen Bedingungen zusammen.”

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