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Südliche Erzeuger und Vermarkter setzen vermehrt auf den Export

''Kartoffelbranche in Bayern geht von leicht unterdurchschnittlicher Ernte aus''

Während die Katastrophe auf der nördlichen Kartoffelsteppe immer deutlicher wird, rechnen die Erzeuger und Vermarkter in Süd-Deutschland mit einer leicht unterdurchschnittlichen Ernte. Vor allem in Bayern kam es in den letzten Wochen nur vereinzelt zu Wetterextremen, weswegen das Wachstum der Knollen nicht wesentlich betroffen war und die heutige Erzeugerpreise sich im befriedigenden Niveau (18-20 Euro pro 100 KG) bewegen. Und da die dortige Branche sich immer mehr auf den Export fokussiert, gebe es auch über die Landesgrenzen hinaus interessante Absatzmärkte. 

Keine nennenswerte Probleme
''Aufgrund der bisherigen Witterung rechnen wir innerhalb unseres Anbaugebietes Neuburg-Schrobenhausen mit einer normalen Ernte'', schildert Johann Schmidt, Inhaber des gleichnamigen Kartoffelgroßhandels mit Sitz in Dinkelshausen (Oberbayern). Bis vor ca. 14 Tagen gab es regelmäßige Niederschläge, überwiegend kühle Nächte, sowie tagsüber Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad. ''Vom Wetter her was es in unserem Anbaugebiet bisher nicht wirklich extrem und aktuell sieht es draußen auch relativ gut aus. Da muss es dann voraussichtlich diese Woche beim Roden keine nennenswerte Probleme geben.''

Exportverfahren
Seit ca. einer Woche nimmt die diesjährige Erntesaison beim Agrarhandel Schmidt richtig Fahrt auf, mit den ersten Mittelfrühsorten vom Feld der Varietäten Marabel, Gala und Lady Amarilla. Die Mehrheit der Knollen die der Agrarhandel vermarktet geht direkt in den Export, vorwiegend nach Italien und Tschechien. ''Das sind sozusagen unsere Hauptabnehmer'', so Herr Schmidt. ''Auf dem italienischen Markt wird der Anteil von Industriekartoffeln z.B: für Gnocchi und Pommes immer größer, während der Frischverzehr rückläufig ist. In Tschechien landet ein großer Teil der Knollen direkt in Schälbetrieben.''


Frische Kartoffeln aus oberbayerischem Anbau / Bilderquelle: Schmidt Agrarhandel GmbH

Der Exportmarkt gewinnt schwerpunktmäßig tendenziell an Bedeutung, da immer mehr Erzeuger sowie Händler sich auf die Belieferung ausländischer Märkte spezialisieren. Auch in diesem Jahr gebe es außerhalb der Landesgrenzen einige interessante Märkte, bestätigt Herr Schmidt. ''Wir selber haben bereits Anfragen aus Ungarn sowie Rumänien bekommen. In Rumänien war es angeblich so, dass das eine Anbaugebiet sehr trocken war und das andere zu naß. Da gab es dann im trocknen Gebiet größtenteils kleinfallende Kartoffeln und im feuchten Gebiet entsprechende Ernteprobleme.'' 



Geprüfte Qualität aus Bayern
Unter dem Markenauftritt Geprüfte Qualität aus Bayern lassen sich auch die Kartoffeln aus bayerischem Anbau sowohl innerhalb als auch außerhalb der eigenen Region gut verkaufen. Ob Belieferung des norddeutschen Handels aufgrund der jetzigen Ernteprobleme bzw. der prognostizierten Einbuße auch in Frage kommt, sei Herrn Schmidt zufolge noch fraglich. ''Normalerweise ist es natürlich so, dass der süddeutsche Handel Erzeugnisse aus Nord-Deutschland bekommt, obwohl wir in der Vergangenheit bereits auch die dortige Märkte zusätzlich beliefert haben.'' 



Speise- und Pflanzkartoffeln
Seit nunmehr als 20 Jahren ist der An- und Verkauf von Kartoffeln das Geschäftsfeld des Kartoffelgroßhandels Schmidt. In erster Linie bedient das Unternehmen dabei die ausländischen Märkte und legt es großen Wert auf langjährige, vertrauensvolle Partnerschaften in ganz Europa. Das Sortiment beinhaltet sowohl Speise- als auch Pflanzkartoffeln. Um auf möglichst alle Logistikanforderungen und Kundenwünsche eingehen zu können, werden die regionale Erzeugnisse in vielfältigsten Verpackungs- bzw. Transporteinheiten angeboten.



Weitere Informationen:
Schmidt Agrarhandel GmbH
GF: Johann Schmidt
Dinkelshausen B29
86676 Dinkelshausen
Tel: 08435 / 16 92
Fax: 08435 / 16 90
Mobil: 0171 / 6 42 22 75

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