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Costa Rica-Special: Hacienda Ojo de Agua

Außen grün, innen süß: Die Kunst, Haltbarkeit und Geschmack bei Ananas in Einklang zu bringen

Nach Angaben von Procomer, der costa-ricanischen Exportförderungsagentur, gehen 53,8 % der von Costa Rica exportierten Ananas (gemessen am Volumen) nach Nordamerika – hauptsächlich in die USA –, während die EU 34,2 %, das übrige Europa 9,3 %, die Nachbarländer in Mittelamerika 1,4 % und der Nahe Osten 1,1 % aufnehmen (Daten für 2025). In Bezug auf den FOB-Wert sind die Anteile nahezu identisch: 53,2 % für Nordamerika und 35,3 % für die EU. Den besten Preis im vergangenen Jahr zahlte der Nahe Osten mit 0,72 Dollar pro Kilogramm, gefolgt von der EU (0,61 $), dem übrigen Europa (0,59 $) und Nordamerika (0,58 $).

© Hacienda Ojo de Agua

Abgesehen von den jährlichen Schwankungen sind die Exporte nach Nordamerika in den vergangenen fünf Jahren volumenmäßig um durchschnittlich 1,9 % pro Jahr gestiegen, während die Exporte in die EU um 0,2 % zurückgegangen sind. Die Durchschnittspreise sind in beiden Fällen Jahr für Jahr gestiegen, wobei der Anstieg bei den Verkäufen auf den US-Markt (durchschnittlich +5,2 % pro Jahr) ausgeprägter war als bei den Verkäufen in die EU (+4,5 %).

Eine halbe Million Kisten für den freien Markt
Vor diesem Hintergrund unternimmt Hacienda Ojo de Agua, ein costa-ricanischer Großproduzent von Ananas, dessen Markenzeichen ein hoher Brix-Wert ist, einen entschlossenen Schritt in Richtung des freien Marktes. Mit einer für 2027 prognostizierten neuen Absatzmenge von einer halben Million Kisten, einer Präsenz auf den wichtigsten europäischen Messen und einem bereits weltweit etablierten Geschäft mit getrockneten Ananas setzt das Unternehmen auf umfassendere und diversifiziertere Handelsbeziehungen.

Das landwirtschaftliche Unternehmen, das zur Grupo Pelón gehört, baut auf einer Nettoanbaufläche von 1.500 Hektar frische Ananas an – ausschließlich der Sorte MD2 – und beschäftigt 900 Mitarbeitende. "Wir sind Produzenten mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Karibik und einem jährlichen Export von fünf bis sechs Millionen Kisten frischer Ananas", erklärt Benjamín Piza, Leiter des kaufmännischen Betriebs des Unternehmens.

© FreshPlaza

Die wichtigste Ankündigung von Hacienda Ojo de Agua betrifft die Vergrößerung der Anbaufläche. Derzeit werden neue Anbauflächen vorbereitet, deren Ernte ab der 25. Kalenderwoche 2026 erwartet wird. Das angestrebte Volumen dieser Flächen liegt bei rund einer halben Million Kisten für 2027, was zwischen fünf und sieben Containern pro Woche in verschiedenen Größen entspricht.

Um diese Strategie zu unterstützen, plant Hacienda Ojo de Agua die Teilnahme an der Fruit Attraction in Madrid im Oktober und an der SIAL in Paris, wobei letztere vor allem der Werbung für das Sortiment an getrockneten Ananas dient.

Brix-Werte weit über dem Branchenstandard
Einer der auffälligsten Aspekte von Hacienda Ojo de Agua ist die Süße des Produkts. Der als Branchenstandard festgelegte Mindest-Brix-Wert für Ananas der Sorte MD2 liegt bei 12 Grad, doch der unter dem Dach der Grupo Pelón operierende Anbaubetrieb garantiert systematisch einen Mindestwert von 14.

Der Vorteil beim Brix-Wert überträgt sich auch auf das getrocknete Produkt: Der höhere Zuckergehalt sorgt für einen intensiveren Geschmack und ein intensiveres Aroma der getrockneten Ananas, was in einer zunehmend wettbewerbsintensiven Kategorie einen klaren Unterschied ausmacht.

Fast 30 Jahre getrocknete Ananas
Unter der Marke Todo Natural produziert Hacienda Ojo de Agua seit Mitte der 1990er Jahre getrocknete Ananas und zählt damit zu den etabliertesten Akteuren in einer Kategorie, die in den vergangenen fünf Jahren ein bemerkenswertes Wachstum verzeichnet hat.

Das Produkt hat eine Haltbarkeit von 12 bis 18 Monaten und wird sowohl als Schüttware als auch in Verbraucherverpackungen vermarktet, wobei die Exporte bis nach Asien, in den Nahen Osten, nach Europa und in die Vereinigten Staaten reichen. Für Piza handelt es sich um "einen sehr attraktiven Snack", und er ist sich sicher, dass er dieses Geschäft parallel zur Expansion im Frischbereich weiter vorantreiben will.

© FreshPlaza

Logistik und Zertifizierungen
Dank der Nähe zum Hafen hat Hacienda Ojo de Agua einen echten Vorteil in Bezug auf Kosten, Flexibilität und Reaktionsfähigkeit gegenüber Produzenten aus dem Landesinneren Costa Ricas, so der Leiter des Vertriebs. Hacienda Ojo de Agua verfügt über eine breite Palette an Zertifizierungen: GlobalGAP, Rainforest Alliance, SCS (Sustainably Grown) und ISO 50001 für die Frischwarenlinie sowie FSSC 22000, Koscher und Halal für getrocknete Ananas – ein Spiegelbild der Vielfalt seiner Exportmärkte.

Weitere Informationen:
Benjamín Piza
Hacienda Ojo de Agua
San José, Costa Rica
Tel.: +506 8882-2086
[email protected]
www.todonaturalcr.com

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