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Dutch Graphic Group, Niederlande:

"Trotz der Verknappung auf dem Markt haben wir unseren Lagerbestand wieder aufgefüllt"

Die Situation im Nahen Osten und die steigenden Ölpreise haben einen großen Einfluss auf die Preise für Verpackungsmaterialien. "Auf dem Markt tut sich eine Menge. Wir sehen auf dem Markt, dass die Lieferzeiten für Etiketten auf vier bis fünf Wochen steigen", sagt Nino Venezia, der Geschäftsführer der Dutch Graphic Group. "Infolgedessen kommt es zu erheblichen Preissteigerungen auf dem Markt, und meiner Meinung nach haben wir den Höhepunkt noch lange nicht erreicht. Ich selbst rechne ehrlich gesagt damit, dass wir – wenn sich die Lage im Nahen Osten nicht schnell bessert – auf eine weitere sehr unangenehme Periode bei den Preisen für selbstklebende Materialien zusteuern. Es ist wieder genau die gleiche Situation wie bei der Corona-Pandemie. Hoffentlich ist es nur vorübergehend, aber ich befürchte das Schlimmste."

© Enzo Venezia

"Wie jedes Jahr bringen wir unseren Winterbestand rechtzeitig im Februar/März in den Sommerbestand zurück, weil wir als Lieferant der O&G-Branche von März bis Oktober ein Vielfaches mehr Umsatz machen als im Winter. Da wir aus unserem Lagerbestand arbeiten und keine kundenspezifischen Aufträge bei Lieferanten bestellen, haben wir jetzt einen guten Lagerbestand an Materialien. Ein schöner Zufall war auch, dass unser größter Kunde den Vertrag mit unserem Unternehmen um drei Jahre verlängert hat, und das sorgte dafür, dass ich den Bestand an PP bereits aus diesem Grund erheblich aufgestockt hatte, um diesen Kunden weiterhin pünktlich beliefern zu können. So können wir weiterhin die normalen Lieferzeiten einhalten. Die Nachfrage auf dem Markt ist bereits wieder sehr groß. Allein in der vergangenen Woche haben wir mehrere Anrufe von neuen Kunden erhalten, die bei ihrem bisherigen Lieferanten vier bis sechs Wochen warten mussten, während die Lieferzeit bei uns derzeit etwa zwei Wochen beträgt. Aber wir haben auch einem anderen geholfen, den wir innerhalb von drei Tagen beliefert haben, denn Vorausbestellung ist bei Obst und Gemüse immer noch ein Thema", lacht Nino.

Das soll nicht heißen, dass die Dutch Graphic Group nur die Vorteile der Situation erntet. "Letztlich müssen wir uns natürlich auch mit den Preiserhöhungen auseinandersetzen. Aber jetzt stellt sich heraus, dass wir mit unserem Lagerbestand einen Schritt voraus sind und wir für die niederländische Saison wieder voll durchstarten können. Nur so können wir unsere Kunden enorm schnell mit Etiketten und Thermorollen beliefern."

© Dutch graphic groupWeitere Informationen:
Dutch Graphic Group
Venrayseweg 130A
Industriegebiet Venlo 3851, Niederlande
Tel: +31 (0)77 399 96 40
[email protected]
www.dutchgraphicgroup.com

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