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Dritte Ausgabe der Fruit Attraction São Paulo gestartet:

"Messe wächst erheblich"

Die Fruit Attraction São Paulo, die nun bereits zum dritten Mal stattfindet, hat ihre Pforten für das Publikum geöffnet, mit dem Ziel, sich zu einem wichtigen Netzwerkknotenpunkt für die Obst- und Gemüsebranche in Lateinamerika zu entwickeln. Auch wenn die Besucherzahlen in den ersten Stunden schwankten, sind sich die Teilnehmenden einig, dass die Messe Entwicklungspotenzial und strategische Bedeutung für die Region besitzt.

© Diana Sajami | FreshPlaza.de

Chile, eines der Länder mit der stärksten Präsenz, sieht die Expansion positiv. "Die Messe, die nun zum dritten Mal stattfindet, wächst erheblich", stellen sie fest und heben eine Vergrößerung der Ausstellungsfläche um 25 % sowie eine erwartete Teilnehmerzahl von bis zu 130 Personen hervor – gegenüber 95 im Vorjahr. Über 60 chilenische Unternehmen nehmen in diesem Jahr teil, was das starke Interesse am brasilianischen Markt verdeutlicht.

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Brasilien entwickelt sich zu einem wichtigen Markt für chilenisches Obst. "Es ist der drittgrößte Markt für chilenische Exporte, die weiter wachsen", erklärten chilenische Vertreter. Zu den wichtigsten Exportprodukten zählen Äpfel, Pflaumen, Trauben und Kiwis. Die geografische Nähe – mit einer Transportzeit von fünf bis sechs Tagen auf der Straße – macht den Markt zu einer attraktiven Option für die Diversifizierung.

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Einige Teilnehmer äußerten jedoch Bedenken hinsichtlich des Messeauftakts. "Ich sehe bisher weniger Leute", sagt ein Aussteller, der glaubt, dass dieser erste Eindruck durch Faktoren wie die unterschiedlichen Ankunftszeiten der Besucher und die aktuelle internationale Lage beeinflusst wird. Zudem findet ein Teil der Handelsaktivitäten üblicherweise im Großhandelszentrum von São Paulo (CEASA) statt, was den Zustrom zum Messegelände am ersten Tag verzögern könnte.

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Dennoch sind die mittelfristigen Aussichten optimistisch, und viele glauben, dass die Veranstaltung internationale Bedeutung erlangen könnte. "Sie hat das Potenzial, eine international bedeutende Messe zu werden", stellen sie fest. Einige gehen sogar davon aus, dass sie erheblich wachsen und Berlin in den Schatten stellen wird, wobei ein Aussteller Brasiliens Attraktivität als zentrale Drehscheibe hervorhebt, die Lateinamerika mit anderen Märkten verbindet.

© Diana Sajami | FreshPlaza.de

Der regionale Kontext verstärkt diese Prognose. Brasiliens starke heimische Produktion und der anspruchsvolle Markt bieten Chancen und Herausforderungen. "Wir müssen in die Werbung für unsere Produkte investieren", sagen chilenische Quellen, insbesondere in weniger traditionellen Kategorien wie Kirschen oder Heidelbeeren.

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Gleichzeitig sehen Länder wie Argentinien Brasilien aufgrund seiner Nähe als wichtigen Partner. "Das ist sehr wichtig, denn die Nähe verschafft uns einen Wettbewerbsvorteil", betonen sie, insbesondere angesichts des steigenden Exportdrucks und des weltweiten Wettbewerbs.

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Die Messe startet vor dem Hintergrund eines strukturellen Wachstums, steht aber auch vor unmittelbaren Herausforderungen hinsichtlich der Teilnahme und Positionierung. Die kommenden Tage werden entscheidend dafür sein, ob sich die Fruit Attraction São Paulo als führende Veranstaltung der Branche auf dem Kontinent etablieren kann.

Weitere Informationen:
https://www.ifema.es/fruit-attraction-sao-paulo/en/home/

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