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Senegalesische Mangosaison rückt näher:

Exportsektor im Kampf gegen Fruchtfliegen

Im Senegal laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, da die Mangosaison näher rückt. Die Branche steht vor der Herausforderung, die Standards der Europäischen Union – dem Hauptmarkt für senegalesische Mangos – einzuhalten, insbesondere was Fruchtfliegen betrifft.

© FNS Agribusiness

In einem Schreiben an das Büro des senegalesischen Premierministers im Februar forderte die Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission eine deutliche Reduzierung des Vorkommens von Fruchtfliegen in Mangolieferungen. Eine klare Botschaft. Ein Importverbot nach Europa, wie es den malischen Mangoexporteuren am Ende der letzten Saison widerfahren ist, hängt wie ein Damoklesschwert über den senegalesischen Exporteuren.

Selle Ndoye, Direktor von FNS Agribusiness und senegalesischer Mangoexporteur, bleibt gelassen: „Jeder ist sich bewusst, wie heikel dieses Thema in dieser Saison ist. Wir werden unser Möglichstes tun, um sicherzustellen, dass sich keine Fliegen in unseren Lieferungen befinden. Die Direktion für Pflanzenschutz im Senegal widmet dieser Angelegenheit besondere Aufmerksamkeit. Ich bin weiterhin zuversichtlich, dass die Saison sehr gut verlaufen und das Szenario aus Mali nicht auf der Tagesordnung stehen wird."

© FNS Agribusiness

Dem Exporteur zufolge werden die in den Obstplantagen umgesetzten Präventivmaßnahmen, darunter ein umfassendes Frühwarnsystem der Direktion für Pflanzenschutz, durch Maßnahmen der Exporteure ergänzt, um eine versehentliche Vermischung von für Europa bestimmten Mangos mit solchen für den lokalen Markt oder andere Märkte zu verhindern.

Über die Gefahr eines Dominoeffekts durch den Ausschluss Malis vom europäischen Markt hinaus bietet dies laut Ndoye auch eine geschäftliche Chance. „Die senegalesische Saison beginnt gegen Ende der malischen Exportkampagne. Unsere Mangos werden auf den Markt kommen, gerade wenn das Angebot aus Westafrika geringer ist als üblich", erklärt er.

Laut Ndoye fürchten senegalesische Exporteure vor allem einen unerträglichen Anstieg der Transportkosten. „Angesichts der aktuellen weltweiten Lage und des Drucks auf die Energiepreise wissen wir, dass die Logistikkosten steigen werden. Aber wir kennen noch nicht das volle Ausmaß der Krise und wissen nicht, wie sie sich auf unsere kommende Saison auswirken wird."

© FNS Agribusiness

Was die Produktion angeht, sind die Bedingungen laut dem Exporteur besser vorhersehbar. „Wir sehen eine gute Fruchtbildung und erwarten eine größere und einheitlichere Größe als in der letzten Saison. Es wird reichlich Früchte der Größen 8 und 9 geben, und insgesamt versprechen wir unseren Käufern sehr gute Mangos."

Die senegalesische Mangosaison beginnt Ende Mai und ist damit die späteste Mangosaison in Westafrika.

Weitere Informationen:
Selle Ndoye
FNS Agribusiness
[email protected] / [email protected]

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