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Koelhuis Jacobs:

“Schnelles Handeln erfordert Ruhe in Ihrem Prozess“

Am Welbergsweg in Steenbergen führen die Brüder Corné und John Jacobs gemeinsam das Koelhuis Jacobs. Ein Familienunternehmen mit einer langen Geschichte und einem klaren Fokus auf die Lagerung, Verarbeitung und logistische Abwicklung landwirtschaftlicher Produkte. "Wir waren schon immer fortschrittlich", sagt Corné. "Aber auf unsere eigene Art und Weise. Praktisch, bodenständig und auf Qualität ausgerichtet." Das 1958 gegründete Unternehmen entschied sich bereits 1970 bei der Lagerung von Saatgut und Speisekartoffeln bewusst für die Kistenlagerung. "Das hat unser Vater schon damals gemacht", erklärt John. "Kisten sichern Qualität und Haltbarkeit. Das war damals so und ist auch heute noch so."

© Koelhuis Jacobs

Koelhuis Jacobs arbeitet mit einer kompakten Organisation. Corné und John bilden den Kern, unterstützt von einem festen Mitarbeiter. Auch ihr Vater, inzwischen 87 Jahre alt, ist noch regelmäßig im Unternehmen anzutreffen. "Er hilft immer noch, wo er kann", sagt John. "Das ist typisch für uns: kurze Kommunikationswege und die Möglichkeit, sich selbst einzubringen."

Als die Brüder den Hof vor mehr als 20 Jahren übernahmen, lag der Schwerpunkt noch teilweise auf dem Ackerbau. Aufgrund äußerer Faktoren, wie z. B. Krankheiten auf den gepachteten Parzellen, wurde klar, dass eine weitere Vergrößerung des Anbaus nicht immer möglich war. So verlagerte sich die Ausrichtung auf die Lagerung und den Umschlag für Dritte. Heute besteht das Kerngeschäft aus der Lagerung von Pflanzkartoffeln und Zwiebeln, dem Schneiden von übergroßen Pflanzkartoffeln und dem Trocknen von Grassamen.

Der Ehrgeiz
Im Jahr 2022 wurden alle Aktivitäten an einem Ort gebündelt. Das brachte Übersicht und Ruhe. "Weniger Transport, weniger Überholvorgänge und viel effizienteres Arbeiten", sagt Corné. Diese Gelassenheit ist notwendig, denn die Arbeit erfordert Flexibilität. "Das Schneiden von Pflanzkartoffeln ist völlig abhängig vom Wetter und vom Zeitpunkt der Pflanzung", erklärt John. "Man muss schnell umschalten können."

Der Faktor Arbeit spielt dabei eine große Rolle. "Personal ist rar", sagt Corné. "Zusammen mit einem festen Mitarbeiter machen wir alles andere selbst." Automatisierung ist also kein Luxus, sondern eine Voraussetzung, um die Arbeit überschaubar zu halten und die Qualität zu sichern.

Die Herausforderung
Vor fünf Jahren begann Koelhuis Jacobs mit dem Schneiden von Pflanzkartoffeln. Was als weitgehend manuelle Arbeit begann, wurde Schritt für Schritt automatisiert. Im Jahr 2021 kam VHM Machinery ins Spiel, zunächst mit einem MonoFilr und kurz darauf mit einem TwinFilr. "Kapazität und Durchsatz waren entscheidend", sagt Corné. "Das Entladen von LKWs ohne Ausfallzeiten macht in der Praxis wirklich einen Unterschied."

Die Anlage wurde um einen zweiten TwinFilr erweitert und später modular um Stapler und schließlich um eine vollautomatische Kistenlogistik rund um den Zuschnitt ergänzt. "Wir haben absichtlich nicht alles auf einmal gemacht", sagt John. "Wir wollten expandieren, wenn es nötig war.

"Die Maschinen von VHM sind solide und gut durchdacht. Das kann man in der Praxis spüren" , so Corné Jacobs, Eigentümer Koelhuis Jacobs.

Die Lösung
Die automatische Boxenlogistik rund um den Zuschnitt ist jetzt das Herzstück des Betriebs. Die vollautomatische Straße von VHM besteht aus einer Kombination von Stackr, Turnr mit EvenFlow, BoxFilr und einem weiteren Stackr. Diese Linie entleert Kisten (Turnr+ EvenFlow), schneidet die Kartoffeln (MCR) und füllt die gleichen Kisten mit dem BoxFilr wieder auf.

Hinter den VHM-Maschinen sorgt die Schneidelinie von MCR Machinery für einen reibungslosen Durchsatz. So entsteht ein stabiler und geordneter Prozess, bei dem die Kartoffeln nach dem Schneiden sofort abgefüllt und in Kisten gestapelt werden. Diese Einrichtung hat die Kapazität erheblich gesteigert, ohne den Prozess zu verkomplizieren. "Wichtiger als die Kapazität ist jedoch das Ergebnis", sagt John. "Die Gewissheit, dass der Prozess läuft."

Was VHM angeht, sind sich die Brüder einig. "Solide Maschinen, gut durchdacht und zuverlässig", sagt Corné. Genauso wichtig ist die Zusammenarbeit. "Sie denken mit, hören gut zu und können aus der Ferne beobachten und sich einloggen", fügt John hinzu. "Das gibt Vertrauen."

Der modulare Aufbau der Anlage macht das System flexibel und zukunftssicher. "Sie können immer wieder erweitern, wenn es passt", sagt Corné.

Das Ergebnis
Diese Einrichtung hat die Kapazität erheblich gesteigert, ohne den Prozess zu verkomplizieren. Wo früher viel Handarbeit und Gabelstaplerbewegungen erforderlich waren, ist der Prozess jetzt kontrolliert und vorhersehbar. "Die Sicherheit des Prozesses ist für uns wichtiger als die maximale Kapazität", sagt John. "Zu wissen, dass der Prozess läuft."

Die Brüder blicken daher mit Zuversicht in die Zukunft. "Der Markt bleibt unbeständig", sagt John. "Aber wir können einen anderen Gang einlegen. Und das beruhigt uns." Ihr Rat an andere Unternehmer ist klar: "Achten Sie nicht nur auf den Preis. Wenn Sie sich auf Ihre Maschinen und Ihren Partner verlassen können, zahlt sich das immer aus."

Weitere informationen:
VHM Machinery
Oogstveld 12
8307 DV Ens
[email protected]
www.vhm-machinery.nl

Erscheinungsdatum:

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