Die deutsche Transport- und Logistikbranche steht unter massivem wirtschaftlichem Druck – und warnt zunehmend vor konkreten Risiken für die Versorgungssicherheit in Deutschland. Vor diesem Hintergrund organisiert der Bundesverband Logistik & Verkehr – BLV-pro e.V. eine Mahnwache anlässlich der Verkehrsministerkonferenz am 25. und 26. März 2026 in Lindau.
Die Veranstaltung findet auf dem Therese-von-Bayern-Platz direkt vor der Lindauer Inselhalle statt. Im Zentrum der Aktion stehen 16 LKW, die stellvertretend für die 16 Bundesländer positioniert werden – als sichtbares Zeichen für eine Branche, die täglich die Versorgung von Wirtschaft und Bevölkerung sicherstellt. „Wenn wir stehen, steht Deutschland." - Mit dieser Mahnwache will der BLV-pro die dramatische wirtschaftliche Lage vieler Speditionsunternehmen sichtbar machen und den politischen Handlungsdruck erhöhen.
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Branche unter massivem Druck
Die wirtschaftliche Lage vieler Transportunternehmen hat sich in den vergangenen Monaten
deutlich verschärft: Explodierende Dieselpreise, steigende Mautkosten, zunehmender Wettbewerbsdruck durch ausländische Anbieter sowie immer längere Zahlungsziele von 45 bis 120 Tagen tragen zur prekären Lage der deutschen Speditionsbranche bei.
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Diese Kombination führt bei vielen Unternehmen zu erheblichen Liquiditätsproblemen.
Björn Fröder, stellvertretender Vorsitzender des BLV-pro, erklärt: „Immer häufiger verlängern Auftraggeber ihre Zahlungsziele. Damit werden Transportunternehmer faktisch zur Bank. Diese Entwicklung entzieht vielen Betrieben die notwendige Liquidität und wirtschaftliche Grundlage."
Weitere Informationen:
www.blv-pro.de