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Sener Akdem von der ILAPAK Verpackungsmaschinen GmbH:

"Automatisierte Karottenverpackung steigert Qualität bei gleichzeitiger Senkung der Betriebskosten"

Der Druck auf die Obst- und Gemüseindustrie wächst spürbar: Personalmangel in Packstationen, steigende Lohnkosten und gleichzeitig hohe Anforderungen an Qualität und Lieferfähigkeit stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. "Manuelle Prozesse wie das Verpacken von Beuteln in Kisten, das Etikettieren oder die Palettierung werden zunehmend zum Engpass. Die Lösung liegt auf der Hand, und zwar intelligente Automatisierung", schildert Sener Akdem, Salesmanager bei der Ilapak Verpackungsmaschinen GmbH.

Ganzheitliche Lösungen statt Insellösungen
Das Unternehmen mit Sitz in Horst ist Teil der italienischen IMA-Gruppe und bietet moderne, durchgängige Verpackungslinien, die exakt auf die Bedürfnisse der Branche zugeschnitten seien. Akdem: "Von der präzisen Verwiegung über die Verpackung mit vertikalen oder horizontalen Schlauchbeutelmaschinen bis hin zu vollautomatisierten Komplettlösungen – alle Prozesse greifen nahtlos ineinander. Ziel dabei ist es, maximale Effizienz bei minimalem Personaleinsatz zu erzielen."

© Ilapak
Die IMA/Ilapak bietet Komplettlösungen aus einer Hand.

Automatisierte Karottenverpackung
Akdem zeigt das Potenzial der modernen Anlagentechnik anhand des Anwenderbeispiels Karotten: "Karotten werden automatisch verwogen und verpackt, über eine Kontrollwaage geprüft und anschließend je nach Wunschgewicht oder Stückzahl in Kisten verpackt. Danach erfolgt die vollautomatische Palettierung. Das Ergebnis ist eine durchgängige, zuverlässige Linie, die konstante Qualität liefert und gleichzeitig Betriebskosten nachhaltig senkt."

Ein besonderer Vorteil liegt nach Angaben Akdems im integrierten Ansatz: "Unter dem Dach des IMA FLX Hub vereint die Gruppe verschiedene spezialisierte Unternehmen. Dadurch entstehen maßgeschneiderte Komplettlösungen – individuell geplant, effizient umgesetzt und optimal auf die jeweiligen Kundenanforderungen abgestimmt", konkretisiert der Verpackungsspezialist.

© Hugo Huijbers | FreshPlaza.de
Das Team der IMA/Ilapak auf der diesjährigen Fruit Logistica mit Herrn Sener Akdem (4. v.l.). Das Unternehmen zählt bereits seit vielen Jahren zu den festen Ausstellern in Berlin.

'PPWR kann Innovation fördern'
Ein heikles Thema sei die bevorstehende EU-Verordnung PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation), die ab dem 1.1.2030 offiziell in Kraft tritt, und zur Reduktion von Verpackungsabfällen sowie zur Förderung von Recycling und Mehrweg beitragen soll. Dies trifft besonders die Obst- und Gemüsebranche, da viele Produkte aktuell in Einwegverpackungen verkauft werden, so Akdem. "Die Strategie der Unternehmen entfällt auf mehrere Eckpfeiler. Zunächst versucht man, die bestehenden Verpackungen zu optimieren und dabei Material einzusparen und die Funktionalität beizubehalten. Gleichzeitig werden aber auch neue Lösungen, etwa alternative Materialien, Mehrwegverpackungen, sowie Pilotprojekte, entwickelt."

Die Herausforderungen liegen dabei auf der Hand. Akdem: "Produkte dürfen im Supermarkt nicht beschädigt oder verteilt werden. Erhöhte Verpackungskosten wirken sich stark auf die Preise aus, wobei berücksichtigt werden soll, dass Obst & Gemüse in Deutschland vergleichsweise günstig angeboten wird. Unsicherheit besteht vor allem darin, wer die Mehrkosten trägt: Landwirte, Packstationen oder Supermärkte." Die Anpassungsbeispiele seien je nach Produktkategorie recht unterschiedlich. "Bei Gurken steht die Verpackungsnotwendigkeit auf dem Prüfstand, sodass zunehmend alternative Materialien oder sogar unverpackte Ware vorzufinden sind. Bei Beeren werden recyclingfähige Schalen, Mehrweglösungen sowie Kunststoffreduktion stark fokussiert. Bei Kartoffeln und Zwiebeln setzt man hingegen stark auf Mono-Verpackungen für eine bessere Recyclingfähigkeit."

Abseits der Verunsicherung in der Branche könne die PPWR auch Innovation fördern, glaubt Akdem. "Nachhaltige Materialien, effiziente Verpackungslösungen, verbesserte Recyclingfähigkeit: Das sind ja alles Themen, die letzten Endes zur Umweltfreundlichkeit und Weiterentwicklung des gesamten Sektors beitragen. Enge Zusammenarbeit mit Zulieferern und flexible Konzepte helfen, die Unsicherheiten zu managen."

Steigerung der Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit
Als Zulieferer innovativer Verpackungstechnik hat sich die Ilapak allenfalls zum Ziel gesetzt, die Automatisierung in der Obst- und Gemüsebranche weiter voranzutreiben. "Ob Einstieg in die Automatisierung oder Erweiterung bestehender Linien – IMA/Ilapak begleitet namhafte sowie mittelständische Betriebe als starker Partner auf dem Weg zu mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit", heißt es abschließend.

Besuchen Sie das Unternehmen auf der Interpack: Halle 17 / A20-1-8

Weitere Informationen:
Sener Akdem
Ilapak Verpackungsmaschinen GmbH - Horst Division
Marie-Curie-Allee 8
25358 Horst
T: 0049 (0)4126-39349-18
[email protected]
www.ilapak.com

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