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Waltson Chips mit eigenem Stand auf Gastromesse Tavola 2026

"Diese Kartoffelsaison ist eigentlich nicht mehr zu retten"

Für Waltson Chips ist im Moment viel los. Frühling und Sommer stehen vor der Tür, was neben den Feiertagen immer eine Spitzenzeit für das Unternehmen ist. Darüber hinaus bleibt der Kartoffelmarkt sehr schwierig. "Diese Saison ist eigentlich nicht mehr zu retten", sagt Joost Debeuckelaere von der Chipsmarke, die von Sonntag bis Dienstag zum ersten Mal mit einem eigenen Stand auf der Messe Tavola vertreten war.

© Jannick Flach | FreshPlaza.de
Joost Debeuckelaere auf der Tavola

"Letztes Mal waren wir zusammen mit einigen anderen Unternehmen vertreten, aber wir stellen fest, dass ein eigener Stand doch mehr ins Auge fällt. Außerdem kann man auf diese Weise die Präsentation der Produkte besser selbst gestalten", erzählt Joost Debeuckelaere von der traditionell hergestellten Chipsmarke und dem Kartoffelgroßhandel Agro Debeuckelaere Staden. "Für uns ist es nach wie vor eine wichtige Messe. Es ist eine alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung, bei der viele Feinkostgeschäfte und Einzelhändler vertreten sind. Wir betrachten sie doch ein wenig als den idealen Treffpunkt für Produkte im höheren Segment. Natürlich kommen auch Leute aus der Gastronomie, aber in erster Linie ist es wirklich eine Messe für Einzelhändler und Feinkostgeschäfte, aus denen unser Kundenstamm größtenteils besteht."

Neue Produkte hat das Unternehmen nicht nach Kortrijk gebracht. Waltson Chips, das die Geschmacksrichtungen Naturel, Paprika, Sea Salt & Black Pepper, Sea Salt & Balsamic Vinegar und Sweet BBQ im Sortiment hat, sieht Tavola daher eher als Gelegenheit, bestehenden und potenziellen Geschäftspartnern das bewährte Sortiment vorzustellen. "Ich denke, in diesen Zeiten ist es schon schön, sagen zu können, dass wir ein stetiges Wachstum verzeichnen. Dann muss man nicht ständig neue Produkte auf den Markt bringen."

Der belgische Markt bleibt vorerst der wichtigste Absatzmarkt, doch mittlerweile wird auch eine Expansion über die Grenze hinweg ins Auge gefasst. "Es laufen bereits einige Projekte im Ausland, aber das kostet Zeit. Der Aufbau neuer Kooperationen dauert oft Monate bis zu einem Jahr. In Belgien hat man bereits einen Namen; im Ausland muss man dieses Vertrauen erst noch aufbauen. Unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen ist es jedoch schon positiv, dass alles stabil weiterlaufen kann. Die Zeiten sind schließlich unsicher und niemand weiß genau, was die kommenden Monate bringen werden. Wenn das so wäre, wäre das Unternehmertum um einiges einfacher", lacht Joost.

Kartoffelsaison kaum noch zu retten
Denn dass die Zeiten unsicher sind, lässt sich natürlich nicht leugnen. Die Unruhen im Nahen Osten üben zusätzlichen Druck auf einen ohnehin schon schwierigen Kartoffelmarkt aus. "Dem Kartoffelmarkt geht es derzeit einfach nicht gut", erklärt Joost. "Man kann das zwar leugnen, aber es ist nun mal so. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass es sich um eine Branche handelt, die immer starken Schwankungen unterliegt. Was heute schwierig ist, kann nächstes Jahr schon wieder ganz anders aussehen. Das gehört zum Kartoffelsektor einfach dazu."

Bei der Lieferung von Kartoffeln arbeitet das Unternehmen hauptsächlich mit Verträgen. Diese werden zuerst erfüllt, bevor eventuell noch freie Kartoffeln zugekauft werden. Dennoch spiegelt sich die Situation auf dem freien Markt derzeit deutlich in der Preisentwicklung wider. "Der Preis ist kürzlich wieder gesunken. Das sagt schon alles. Es gibt einfach zu viel Angebot auf dem Markt. Die Chance ist auch gering, dass sich daran in dieser Saison noch viel ändert. Wir erwarten keine große Wende mehr. Es sieht so aus, als würde diese Situation mindestens bis zum Ende der Saison anhalten."

Obwohl einige Erzeuger inzwischen mit dem Pflanzen begonnen haben, steht der größte Teil der neuen Saison noch bevor. Das macht es seiner Meinung nach schwierig, einen Ausblick zu geben. "Wir müssen abwarten. In dieser Branche kann sich die Lage schnell ändern."

Die Branche erlebt zwar öfter schwierige Jahre, doch Joost bezeichnet diese Saison als außergewöhnlich hart. Ob es auch nach dieser Saison so weitergeht, wagt Joost nicht zu sagen. "Man weiß erst wirklich, wie es laufen wird, wenn alles geerntet und eingebracht ist. Faktoren wie das Wetter spielen eine enorme Rolle. Schlechte Bedingungen können den Ertrag drücken und das gesamte Marktgleichgewicht wieder verändern. Ein Ausblick auf die nächste Saison bleibt daher schwierig. Die Kartoffeln müssen größtenteils noch in den Boden. Bis dahin bleibt es einfach abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt."

Weitere Informationen:
Joost Debeuckelaere
Waltson Chips
Tel: +32 51 70 16 25
[email protected]
www.waltson.be

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