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Anaco Greeve, Niederlande:

Niederländischer Bananenhändler sieht Venezuela, Indien und Afrika als neue Beschaffungsmärkte

„Auch wenn uns der Handel im Blut liegt, verändert sich der Handel an sich", sagt Mark Greeve von Anaco Greeve. Von ABC Westland in Poeldijk aus beliefert das Unternehmen das ganze Jahr über Großhändler, Gastronomiebetriebe, Einzelhändler und Obst- und Gemüsehändler in Europa und darüber hinaus mit frischen Produkten. Im Obstsegment liegt der Schwerpunkt auf Bananen, und Anaco Greeve verfügt über eine eigene Reifungsanlage mit einer Kapazität von 50.000 Kisten pro Woche.

© Anaco Greeve

Partnerschaften
Laut Robert Greeve hat sich der Bananenhandel in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert. „In den 1980er- und 90er-Jahren machte der Freihandel fast drei Viertel des Umsatzes aus. Damals war alles offen", sagt er. Heute laufen rund 80 % des Handels über Verträge, hauptsächlich mit Einzelhändlern.

Die Rolle des Händlers hat sich somit ebenfalls gewandelt. „Früher hat man gekauft und verkauft. Heute trifft man sich mit Kunden und Lieferanten und spricht über Partnerschaften. So verdient jeder etwas." Der freie Handel sei jedoch nach wie vor unverzichtbar, fügt Mark hinzu. Bananen seien ein Naturprodukt, daher beeinträchtigten Wetterschwankungen regelmäßig Angebot und Nachfrage.

„Als Händler muss man heutzutage um das Produkt seines Lieferanten kämpfen und sicherstellen, dass man die Lieferkette gut im Griff hat", sagt Mark. Früher arbeitete das Unternehmen über große multinationale Konzerne; heute importiert Anaco Greeve etwa die Hälfte seiner Bananen selbst. Außerdem prüft das Unternehmen die Einführung einer eigenen Marke.

Jeder Markt hat seine Vorlieben
Der Geschmack variiert je nach Region. In Westeuropa liefert Anaco Greeve hauptsächlich gereifte kolumbianische Bananen, während in Osteuropa grüne Bananen aus Ecuador beliebt sind. „Das hängt unter anderem mit der Größe zusammen. Kolumbianische Bananen sind handlicher, während ecuadorianische Bananen oft größer sind", bemerkt Robert.

© Anaco Greeve

Auch die Logistik verändert sich. Container werden zunehmend direkt in Häfen wie Klaipėda (in Litauen) und Helsingborg (in Schweden) verschifft, statt über Rotterdam oder Antwerpen.

Indien, Venezuela und Afrika
Während Südamerika die wichtigste Herkunftsregion ist, erkundet das Unternehmen neue Bezugsquellen. Testcontainer aus Indien weisen eine Qualität auf, die mit der südamerikanischer Bananen vergleichbar ist. Hier stellen jedoch die längeren Transportwege eine logistische Herausforderung dar.

Anaco Greeve richtet den Blick auch auf Brasilien und Venezuela. „Die ersten Testcontainer aus Venezuela sind unterwegs und dürften in puncto Qualität und Geschmack gut abschneiden", erklärt Mark. Auch auf der Vertriebsseite werden neue Märkte erschlossen. Mark sieht in Afrika aufgrund der jungen Bevölkerung und der steigenden Nachfrage nach Obst eine Region mit Wachstumspotenzial.

© Anaco Greeve

Vom Werbegag zur Nachhaltigkeit
Robert fügt hinzu, dass die Zeit, in der Supermärkte Bananen hauptsächlich als Verkaufsgag einsetzten, allmählich zu Ende zu gehen scheint. „Die Herkunftsländer üben Druck aus, um realistischere Preise zu erreichen." Dabei spielt die zunehmende Aufmerksamkeit für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung eine Rolle.

Obwohl Spezialitäten wie Kochbananen häufiger in den Regalen zu finden sind, bleibt der Fokus von Anaco Greeve klar. „Die Spezialisierung auf ein einziges Produkt ermöglicht es, flexibel zu bleiben und Qualität zu liefern. Es ist dieser Fokus, der das Wachstum im Bananensegment vorantreibt", fasst Mark zusammen. (PB/PDC)

Weitere Informationen:
Anaco Greeve International B.V.
ABC Westland 666
2685 DH Poeldijk
Tel.: (+31) 174 638 666
[email protected]
www.anacogreeve.nl

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