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Benin:

"Ananasproduktion konnte in diesem Jahr von erheblichen Niederschlägen profitieren"

Die Auslandsnachfrage nach Ananas aus Benin hat ihren jährlichen Höhepunkt erreicht. In diesem Jahr fallen günstigere Wetterbedingungen und damit eine höhere Fruchtqualität sowie die laufenden Maßnahmen zur Modernisierung der Branche zusammen. Edouard Choubiyi, Präsident des Verbandes der Ananas-Exporteure von Benin, gibt einen Überblick über die aktuelle Lage.

Der Vertreter der Exporteure erklärt: „Nach einer Dürreperiode, die unser Land viele Jahre lang heimgesucht hat, konnten wir in diesem Jahr von erheblichen Niederschlägen profitieren. Dies hat in dieser Saison direkt zu qualitativ hochwertigeren und größeren Früchten geführt." Laut Choubiyi ist die aktuelle Zeit die geschäftigste des Jahres. Er fügt hinzu: „Die internationale Nachfrage nach Ananas aus Benin erreicht in der Regel im März ihren Höhepunkt, kurz vor Ostern, einer Zeit mit hohem Verbrauch. Wie üblich geht der Großteil der Exporte für Europa nach Frankreich und besteht aus der Sorte Pain de Sucre."

© AEAB

Beninische Exporteure sind aufgrund fehlender logistischer Ressourcen auf einen geografisch begrenzten Markt beschränkt. Doch laut Choubiyi ändert sich die Situation dank der anhaltenden Bemühungen der Branche mit Unterstützung der Regierung.

Das Hauptziel der Branche ist es, die Öffnung des chinesischen Marktes abzuschließen, so der Vertreter der Exporteure.

Er fügt hinzu: „Der chinesische Markt bietet ein enormes Potenzial. Wir haben die ersten kommerziellen Testphasen hinter uns, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieser Markt tatsächlich geöffnet ist.

Wir verfügen nun über die technischen Mittel zur Begasung, was uns den Export in viele Märkte ermöglicht, die dieses Verfahren verlangen, und unseren Horizont erheblich erweitert", fährt Choubiyi fort.

© AEAB

Auf dem europäischen Markt werden die Exportmengen Benins durch unzureichende Flugverbindungen sowie das Fehlen von Seetransporten eingeschränkt. „Wir versuchen, die Logistikprozesse zu modernisieren, insbesondere durch den Bau eines Verpackungs- und Kühlzentrums, das Exporte auf dem Seeweg ermöglichen wird."

Neben den ausländischen Märkten arbeiten die beninischen Exporteure daran, die Exporte in die Nachbarländer zu fördern. „Die Exporte in Länder der westafrikanischen Subregion machen das Drei- bis Vierfache unseres Exportvolumens nach Frankreich aus. Allerdings haben wir keinen Überblick über die Mengen, die auf dem Landweg in Nachbarländer exportiert werden. Verkäufe erfolgen oft, ohne dass das genaue Gewicht der Ladung bekannt ist. Wir fordern eine bessere Preisgestaltung für unser Obst und mehr Transparenz durch den Verkauf nach Kilogramm, wie es überall üblich ist", schließt Choubiyi.

Weitere Informationen:
Choubiyi Edouard
Benin Pineapple Exporters Association
Tel: +22997325441
[email protected]

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