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Alexander Wunderlich über die gestiegene Nachfrage nach Bio-Jungpflanzen

"Auftragsvolumen etwa ein Viertel höher als im Vorjahr"

© Wunderlich Jungpflanzen

Wenige Monate nach dem abrupten Lieferstopp der Firma Jongerius scheint sich der Markt für Bio-Jungpflanzen wieder einigermaßen beruhigt zu haben. Die fehlenden Mengen konnten durch andere Lieferanten, darunter das Willicher Unternehmen Wunderlich, aufgefangen werden. "Wir erfreuen uns einer guten Auftragslage, sowohl für Freiland- als auch Gewächshausgemüse", berichtet Alexander Wunderlich auf Anfrage. "Momentan sind wir voll ausgelastet, ab Mai/Juni bzw. für die zweite Saisonhälfte hätten wir allerdings noch freie Kapazitäten, zum Beispiel für Gurken des zweiten Satzes oder Salate."

© Wunderlich Jungpflanzen

Als Mitglied des Naturland-Verbandes produziert der Betrieb eine breite Skala an Jungpflanzen. Am Betriebsstandort im Ballungsrandgebiet der Metropolregion Rhein-Ruhr im Städtedreieck Düsseldorf – Mönchengladbach – Krefeld, verfügt man über rund fünf Hektar Gewächshausfläche. "Unsere neue Anlage (ca. 2ha) ist bereits komplett im Betrieb, was vor allem der hohen Nachfrage in den Niederlanden zu verdanken ist. Wir haben bereits viele gute Kunden für uns gewinnen können, sodass wir im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Viertel mehr Pflanzmaterial ausgeliefert haben."

© Wunderlich Jungpflanzen

Temperaturanstieg gleicht strengen Winter aus
Ähnlich wie in vielen anderen Segmenten des Erwerbsgartenbaus brachte der lange, relativ harte Winter auch in der Jungpflanzenproduktion gewisse Herausforderungen mit sich. "In den kalten, lichtarmen Monaten Januar und Februar konnten wir zum Glück mit unserer zusätzlichen Heizung und LED-Beleuchtung gegensteuern. Anfang März kehrte abrupt der Frühling ein und mit 11-12 Sonnenstunden am Tag holt das Wachstum unserer Pflanzen stark auf." Die Preise der Jungpflanzen liegen derweil annähernd auf dem Niveau des Vorjahres. "Abseits der 2-3 Prozent Teuerungsrate haben wir unsere Preise stabilisieren können. Am Anfang der Saison wird das Pflanzmaterial in der Regel zu etwas höheren Preisen angeboten, wonach ab März der Normalzustand einkehrt."

© Wunderlich Jungpflanzen

Snackgemüse und ausgefallene Tomatensorten im Aufwind
Mit Bio-Jungpflanzen habe der Betrieb Wunderlich eine gute, beständige Marktnische gefunden, führt Wunderlich weiter aus. Innerhalb des Bio-Gemüsebausektors seien ebenfalls interessante Trends zu beobachten. "Bio-Fenchel gewinnt derzeit an Bedeutung, gleiches gilt für Naschgemüse, wie Mini-Gurken und -Tomaten. Ferner sehen wir seit einigen Jahren einen steigenden Bedarf an ausgefallenen Tomatensorten, wie Ochsenherz sowie gestreifte Pflaumencherrytomaten. Zu guter Letzt erfreuen sich auch unsere Naturland-Topfkräuter steigender Beliebtheit. Wir haben noch freie Bauflächen sowie eine Genehmigung, sodass wir, falls nötig, in den kommenden Jahren eine erneute Kapazitätserweiterung vornehmen könnten", heißt es abschließend.

Weitere Informationen:
Wunderlich Bio-Jungpflanzen
Inhaber Daniel Wunderlich
Beckershöfe 11 b
47877 Willich

Jochen Bourquin
Tel: +49 (0) 171 651 07 96
[email protected]
http://www.jungpflanzenbetrieb.de/

http://www.bio-jungpflanzen.com/
„zum Gärtnern für Zuhause"

Büro NL:
Tel: +31 (0)6 117 692 45
http://www.biowonderplant.nl/

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