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Südafrika:

Rosinenprognose nach unten korrigiert

Nach Ernteausfällen infolge von Pflanzenkrankheiten und ungünstiger Witterung hat die südafrikanische Rosinenindustrie ihre Prognose für die Saison 2025/26 nach unten angepasst. Der Branchenverband Raisins SA geht nun für diese Saison von einer Produktion von 97.420 Tonnen aus. Dies entspricht einem Rückgang von 3 % gegenüber den zuvor prognostizierten 100.495 Tonnen. Als Ursachen hierfür werden ein verstärkter Befall mit Falschem Mehltau sowie lokal begrenzte Hagelschäden in einzelnen Anbaugebieten während der Saison genannt.

Die Provinz Nordkap stellt mit erwarteten 76.920 Tonnen den größten Anteil an der Ernte. Für das Westkap werden 15.500 Tonnen prognostiziert, für Namibia 2.000 Tonnen. Trotz dieses leichten Rückschlags bleibt die langfristige Perspektive für die dynamisch wachsende südafrikanische Rosinenindustrie äußerst positiv. In der Vermarktungssaison 2025 wurde erstmals die Marke von 100.000 Tonnen überschritten. Die Branche verfolgt das Ziel, in den kommenden Jahren die Schwelle von 150.000 Tonnen zu übertreffen.

„Die Beharrlichkeit der südafrikanischen Landwirte, trotz aller Herausforderungen am Ball zu bleiben und diese zu meistern, ist ein entscheidender Faktor für den über viele Jahre hinweg stetigen Produktionsanstieg", erklärte Wessel Lemmer (r), Geschäftsführer von Raisins SA.© SAraisins „Angesichts der derzeit gedämpften Produktion anderer führender Exportländer sowie dank der äußerst geringen Rückstandswerte und der hervorragenden Qualität südafrikanischer Ware gehen wir davon aus, dass unsere Rosinen auch künftig eine hohe Nachfrage verzeichnen werden."

Nach Angaben des International Nut & Dried Fruit Council (INC) sah sich das führende Exportland Türkei im vergangenen Jahr mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert und verzeichnete zwischen September 2024 und Februar 2025 einen Rückgang der internationalen Rosinenexporte um 31 %. Auch China musste in der Saison 2024/25 aufgrund witterungsbedingter Produktionsprobleme eine geringere Erntemenge sowie Qualitätseinbußen hinnehmen.

Südafrika hingegen profitierte vor der jüngsten Aktualisierung von stabilen Witterungsverhältnissen und ausgezeichneten Trocknungsbedingungen. Wie Daten des INC zeigen, stieg die Gesamtexportmenge von Rosinen im vergangenen Jahr um 40 % auf 77.991 Tonnen. Südafrika ist derzeit der weltweit sechstgrößte Produzent von Rosinen, Sultaninen und Korinthen sowie der größte in der südlichen Hemisphäre.

Deutschland als wichtiger Absatzmarkt
Der deutsche Markt bleibt für südafrikanische Exporteure von zentraler Bedeutung. „Sowohl in neuen als auch in etablierten Märkten sehen wir eine starke Nachfrage und freuen uns darauf, unseren Kunden in den kommenden Monaten das gesamte Sortiment hochwertiger Produkte anbieten zu können", so Lemmer abschließend.

Weitere Informationen:
http://raisinsa.co.za/

Erscheinungsdatum:

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