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Einsatz von Hummeln bei Mandeln und Kirschen:

"Höhere Erträge, größere Früchte und mehr Profitabilität in frühblühenden Kulturen"

Der Einsatz von Biobest-Hummeln in frühblühenden Kulturen mit kurzen Bestäubungsfenstern – wie Mandeln und Kirschen – hat sich als wirksame Methode erwiesen, um die Fruchtgröße, den Gesamtertrag und die Rentabilität für Erzeuger deutlich zu steigern.

Zuverlässige Bestäubung während einer kurzen Blüteperiode
Früh in der Saison führen niedrigere Temperaturen und unvorhersehbare Wetterbedingungen häufig dazu, dass natürliche Bestäuber und Honigbienen weniger aktiv sind. Hummeln hingegen bleiben auch bei kühlerem und wechselhaftem Wetter aktiv und effektiv, was sie zu einer zuverlässigeren Bestäubungslösung in dieser kritischen Phase macht.

Laut Jorden van de Walle, Product Manager Pollination bei Biobest, ist diese Zuverlässigkeit besonders wichtig für Kulturen mit kurzen Blühfenstern. Mandelbäume blühen typischerweise nur zwei bis drei Wochen, während Kirschbäume manchmal nur ein bis zwei Wochen blühen. Um Ertrag und Fruchtqualität zu maximieren, benötigen Erzeuger in diesem engen Zeitraum eine starke und sofort wirksame Präsenz von Bestäubern.

© Biobest

Versuch in türkischen Exportkirschen
Im März 2025 wurde in einer offenen Kirschplantage in Izmir in der türkischen Ägäisregion ein Versuch durchgeführt, um die Wirkung des Einsatzes von Biobest Outdoor-Hummelnestern (Bombus terrestris) zu bewerten.

Die Kirschen waren für den Exportmarkt bestimmt, auf dem größere Früchte einen höheren Preis pro Kilogramm erzielen, während kleinere Früchte – die nicht den Exportstandards entsprechen – im Inland zu deutlich geringeren Preisen verkauft werden.

Deutliche Leistungssteigerung
Der dreiwöchige Versuch verglich ein Kontrollfeld von 0,5 ha mit 375 Bäumen, die auf natürliche Bestäubung angewiesen waren, mit einem 1-ha-Versuchsfeld mit 800 Bäumen, unterstützt durch 10 Hummelnester pro Hektar. Die pro Fläche erhobenen Daten zeigten deutliche Leistungsverbesserungen im durch Hummeln bestäubten Bereich. Die Fruchthöhe stieg um 4 %, die Fruchtbreite um 7 % und das durchschnittliche Fruchtgewicht um 13 %, von 6,4 Gramm auf 7,2 Gramm.

Erhebliche Gewinnsteigerung
"Aufgrund der größeren Früchte sank die Anzahl der Kirschen pro Kilogramm um 16 %, von 172 auf 145 Früchte, was auf ein höheres Kaliber hinweist, das besser für den Export geeignet ist", erklärt Jorden. "Erzeuger erhalten einen besseren Preis pro Kilogramm für größere Kirschen, sodass die Hummeln im Versuch zu einer Gewinnsteigerung von 12 % führten."

Gleiches gilt für Mandeln
Ähnliche Ergebnisse wurden kürzlich in einem zwei Hektar großen Mandelversuch in der Türkei beobachtet, bei dem die natürliche Bestäubung durch Honigbienen durch Hummeln ergänzt wurde. Der Einsatz von Hummeln führte zu einer Steigerung der Nussbreite um 20 % und des Nussgewichts um 25 % im Vergleich zum Kontrollfeld. Zudem waren im hummelbestäubten Bereich durchschnittlich 25 % mehr Nüsse pro Baum vorhanden. All diese Verbesserungen führten zu einem Gesamtertragsanstieg von 33 % pro Hektar.

"Diese beiden Versuche zeigen deutlich, welchen Mehrwert Hummeln in frühblühenden Kulturen mit kurzen Bestäubungsfenstern bieten – sie steigern Ertrag, Fruchtgröße und Profitabilität."

Weitere Informationen:
https://www.biobest.com/

Erscheinungsdatum:

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