Vor dem Hintergrund, dass die italienische Küche von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde, hat die Sana Food 2026 vom 22. bis 24. Februar ihre Rolle als Referenzplattform für eine gesunde und nachhaltige Ernährung außerhalb des Hauses gefestigt, die Regionen, Kultur und Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. Die gemeinsam mit der Slow Wine Fair organisierte Veranstaltung von BolognaFiere blickt auf eine intensive und gut besuchte Ausgabe zurück, die kommerzielle Synergien und die Entwicklung des Sektors im Zeichen von Qualität, Nachhaltigkeit, Biodiversität und Innovation gefördert hat. Es kamen 16.000 Besucher und 350 internationale Einkäufer aus 30 Ländern.
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© Maria Luigia Brusco | FreshPlaza.de
Unter den Ausstellern waren Unternehmen, die dieses Jahr zum ersten Mal dabei waren, und Unternehmen, die jedes Jahr wieder dabei sind. „Die Kombination von Essen und Wein funktioniert, aber es gibt immer Raum für Verbesserungen", kommentierte ein Bio-Produzent. Die Rückmeldungen waren positiver als im vergangenen Jahr, und die Kontakte zu verschiedenen Einkäufern, auch aus dem Ausland, lassen auf eine Festigung der Geschäftsmöglichkeiten in der Zukunft hoffen.
„Es gibt eine große Beteiligung und einen regen Austausch zwischen den Ausstellern, und es ist eine Messe, auf der die Werte, die uns auszeichnen, ihren Platz finden", lautete der Kommentar mehrerer Betreiber. Ob es sich um frische Produkte (in der Minderheit) oder um verarbeitete Produkte (die überwiegende Mehrheit) handelt, die Sana Food bestätigte sich als wichtiges Schaufenster, auf dem Produkte und/oder neue Marken, die gefördert werden sollen, sorgfältig und bewusst ausgewählt werden können.
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Die Aussteller, die an der Sana Food teilnahmen, boten Spezialitäten aus hochwertigen Lieferketten, g.U., g.g.A., vegetarische und biologische Produkte sowie soziale Lebensmittel und Angebote nachhaltiger Unternehmen an. Die Unterstützung des Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährungssouveränität und Forstwirtschaft erfolgte in Form eines Standes und eines Programms institutioneller Begegnungen, was die strategische Rolle der Veranstaltung bei der Förderung italienischer Qualitätsagrarerzeugnisse bestätigte. Von grundlegender Bedeutung waren die historischen Kooperationen mit FederBio und V-Label Italia sowie die neue Partnerschaft mit Slow Food, in deren Rahmen Erzeuger aus den Slow-Food-Netzwerken auf der Messe vertreten waren, wo sie Verkostungen, Podiumsdiskussionen und Schulungen durchführten.
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Unter den wichtigsten Akteuren der Branche trugen CIA - Agricoltori Italiani und Coldiretti dazu bei, den Dialog zwischen Institutionen und Unternehmen zu stärken. Mit 18 Bio-Betrieben hat die CIA ein konkretes Beispiel für nachhaltige Landwirtschaft und territoriale Vielfalt geliefert. Apt Emilia-Romagna, die Region Sardinien mit der Regionalagentur Laore Sardegna und der Stiftung Distretto Sardegna BIO, die Region Kalabrien und die Handelskammer von Bologna haben Kollektive aus über 40 Unternehmen ins Leben gerufen, um lokale Produkte von höchster Qualität und Geschichten über Tradition und Innovation zu fördern.
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Ausbildung und gastronomische Kultur fanden auf der Sana Food dank der neuen Zusammenarbeit mit der Associazione Italiana Cuochi (Italienischer Kochverband) viel Raum: Im Bereich OoH Lab! konnten Fachleute in neun Meisterkursen ihre Kenntnisse über Techniken, Zutaten und typisch italienische Produkte vertiefen.
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Mit über 100 Produkten und mehr als 50 Unternehmen hat sich Sana Novità erneut als Ort bestätigt, an dem Innovation Gestalt annimmt und zu konkreten Möglichkeiten wird. Ein Raum, der nicht nur die Trends im Food-Service vorwegnimmt, sondern sie auch lenkt, indem er Unternehmen und Fachleute auf der Suche nach Qualität, Authentizität und neuen Marktperspektiven miteinander verbindet.
Wir sehen uns auf der BolognaFiere vom 21. bis 23. Februar 2027 zur dritten Ausgabe der Sana Food.
Weitere Informationen:
https://www.sana.it/en/home/1229.html