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Grofarm uG zum Auftakt der diesjährigen Hochsaison:

"Auch kleinere Großhändler fragen mittlerweile gezielt nach indischen Kokosnüssen"

Die Hochsaison der indischen Kokosnüsse steht nun in den Startlöchern. "Grundsätzlich sind wir das ganze Jahr über lieferfähig - ob Paletten oder komplette Container - größere Mengen gibt es jedoch vor allem von März bis Oktober", berichtet Navaneethan Vellanaipatty Thangavel von der Grofarm uG. "Im vergangenen Jahr gab es aufgrund einer gravierenden Hitzewelle eine relativ kleine Ernte mit entsprechend hohen Marktpreisen. In diesem Jahr rechnen wir hingegen mit guten Erträgen und niedrigeren Preisen."

© Grofarm UG
Indische Kokosnüsse konkurrieren primär mit Elfenbeinküste und Brasilien. Ware vietnamesischen und thailändischen Ursprungs findet hingegen vor allem in der Industrie ihren Absatz.

Die in Bad Kötzting ansässige Agentur verantwortet den Import und Vertrieb indischer Kokosnüsse aus eigenem Vertragsanbau auf über 2.000 Hektar im Süden Indiens. Darüber hinaus verfügt das wachsende Unternehmen über eigene Lagerkapazitäten im Hafen Rotterdam sowie ein weiteres Verkaufsbüro in der britischen Hauptstadt London. Man zählt sowohl LEH- als auch Großhandelskunden in weiten Teilen Europas zu den Abnehmern. "Wir sind inzwischen bei vielen namhaften LEH-Ketten, etwa in Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien, gelistet und sehen generell eine steigende Nachfrage nach indischen Kokosnüssen. Auch kleinere Großhändler fragen mittlerweile gezielt nach Ware indischen Ursprungs."

© Grofarm UG
Frische Kokosnüsse für den Export nach Europa. Der Vertragsanbau verfügt über eine Rainforest-Zertifizierung.

Gute Haltbarkeit und Qualität
Die steigende Beliebtheit sei nach Angaben des Unternehmens der ausgezeichneten Qualität der Ware zu verdanken. "Im Ursprung wird bereits die beste Ware mit dem höchsten Fruchtfleischanteil für den Export sortiert. Die Ware durchläuft fünf Stufen, was zur extrem niedrigen Reklamationsrate beiträgt. Nach der Ernte hat unsere Premiumware ein Shelf-Life von bis zu 100 Tagen. Das heißt, nach der Verschiffung hält sich das Produkt immer noch rund 65-70 Tage." Darüber hinaus sei auch der Brixgehalt indischer Kokosnüsse relativ hoch im Vergleich zu anderen Ursprungsländern. "Wir stellen fest, dass viele LEH-Kunden inzwischen auch zweigleisig fahren und beispielsweise sowohl unsere Premiumware als auch etwas preiswertere Ware aus der Elfenbeinküste anbieten. Für uns ist das nur positiv: Denn am Ende trägt dies lediglich zur höheren Wertschätzung der gesamten Produktkategorie bei."

Herausforderungen in der Seefracht
Auf Logistikebene stehen die Übersee-Importeure zurzeit vor großen Herausforderungen. "Auch wir haben aufgrund der Problematik im Suezkanal einige schwierige Jahre hinter uns und müssen durch die alternative Schiffsroute über das Kap der guten Hoffnung verlängerte Transitzeiten und erhöhte Kosten hinnehmen. Wir sind aber guter Dinge, dass sich der Suezkanal bald wieder öffnen wird, was für uns im Hinblick auf die kürzeren Transitzeiten durchaus eine große Erleichterung wäre."

© Grofarm UG
Grofarm uG liefert auch TK- bzw. Ready-to-eat-Ware an.

Erweiterung der Anbaukapazitäten
Zum Schluss verweist Vellanaipatty Thangavel auf das große Zukunftspotenzial der Kategorie Kokosnüsse. "Bis vor zehn Jahren waren Kokosnüsse primär in ethnischen Supermärkten und Fachgeschäften vorzufinden, das hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Aufgrund der vielen Migranten und großen indischen Gemeinschaft sehen wir weiterhin großes Vermarktungspotenzial in Großbritannien sowie der EU. Die Listungen in vielen europäischen LEH-Märkten deuten jedoch generell auf eine erfreuliche Nachfragesteigerung hin. Dementsprechend sind wir nun dabei, unsere Anbaukapazitäten im Ursprung peu-a-peu auszuweiten, sodass wir dem steigenden Bedarf auch in Zukunft gerecht werden."

Weitere Informationen:
Navaneethan Vellanaipatty Thangavel
Grofarm uG
Marktstr. 25
93444 Bad Kötzting
[email protected]
https://www.instagram.com/grofarm.eu/

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