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Fotoreportage Fruchtwelt Bodensee:

Internationale Kernobstbranche trifft sich im Dreiländereck

Trotz des schwierigen Marktumfeldes zogen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Vertreter des in- und ausländischen Obstbausektors nach Friedrichshafen. Drei Tage in Folge (20.-22.2.) fand im dortigen Messezentrum die Fruchtwelt Bodensee statt. Der im Zweijahresturnus veranstaltete Fachtreff hat sich im Laufe der Jahre zum Schaufenster der Obstbaubranche in der DACH-Region sowie zur Austauschplattform für Vertreter aus Handel, Anbau sowie Politik entwickelt.

© Hugo Huijbers | FreshPlaza.de
Internationale Aussteller auf der diesjährigen Fruchtwelt Bodensee. Im Uhrzeigersinn: das Team von Stas NV (Belgien), Robert Grzybowski (r) des polnischen Unternehmens Green Sort mit dem deutschen Vertriebspartner Torsten Junge, Marco Gobetti des Südtiroler Branchenzulieferers Isolcell, und Fiona Davidson der französischen Baumschule Dalival.

Veranstaltung gewinnt international an Bedeutung
Beim Besuch vor Ort sprach FreshPlaza.de mit zahlreichen Ausstellern und Besuchern über ihren Eindruck mit Bezug auf die Messe sowie die allgemeinen Rahmenbedingungen im Obstbau. Im vergangenen Jahrzehnt ist die landwirtschaftliche Direktvermarktung zum festen Bestandteil des Ausstellerspektrums geworden, sodass heutzutage zahlreiche Anbieter von Verpackungen, SB-Maschinen und Automaten vorzufinden sind. Obwohl der Großteil der Aussteller nach wie vor aus der DACH-Region stammt, finden viele internationale Besucher inzwischen den Weg nach Friedrichshafen, nicht nur aus den Benelux-Ländern, sondern auch aus Skandinavien sowie Zentral- und Osteuropa. „Die Internationalität der Veranstaltung hat uns positiv überrascht", brachte Erstaussteller Sascha Wietbrauk von der Tenrit GmbH es auf den Punkt.

© Hugo Huijbers | FreshPlaza.deAussteller im Bereich Kulturschutz.

Trends: Fruchtschutz, Nachhaltigkeit und Angebotsdifferenzierung
Als Schaufenster der Obstbranche gilt die Fruchtwelt Bodensee ebenfalls als ideale Plattform für Innovationen. Aufgrund von Klimawandel und Wetterextremen sei die Nachfrage nach verschiedensten Schutzlösungen wie Hagelnetzen und Anti-Frost-Verfahren heißt es vonseiten der VOEN Vohringer. Auch Anbieter von Abdeckvliesen, Agri-PV und Folientunneln waren im Ausstellerverzeichnis vorzufinden.

© Hugo Huijbers | FreshPlaza.deVertreter der Verpackungsindustrie.

Auch Nachhaltigkeit ist und bleibt ein wichtiger Faktor in der Obstbaubranche. Vor dem Hintergrund der PPWR-Verpackungsverordnung (ab 1.1.2030) beobachten Hersteller und Vermarkter bereits eine stark gestiegene Nachfrage nach verschiedensten Verpackungslösungen aus Papier und (Well)Pappe. Es handelt sich dabei sowohl um Kleinstverpackungen wie Schalen als auch um größere Steigen. Aussteller in diesem Bereich rechnen mit einer weiteren Nachfragesteigerung in den kommenden Jahren.

© Hugo Huijbers | FreshPlaza.de

Ein dritter und letzter Trend bezieht sich auf die Angebotsvielfalt im süddeutschen Anbau. Die Bodenseeregion gilt seit jeher primär als Kernobsthochburg und zählt zu den namhaften Anbaugebieten für Äpfel und Birnen Europas. Doch im Zuge des schleichenden Generationswechsels sowie der Wettbewerbsverzerrung im internationalen Kernobstmarkt suchen immer mehr Obstbauern zukunftsfähige Alternativen zu den Standardäpfeln Elstar, Braeburn und dergleichen. Exklusive Club- und Sortenkonzepte gewinnen somit im Kern- und Steinobstsektor weiterhin an Bedeutung. Dieser Trend wird sich voraussichtlich auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen.

Weitere Informationen:
www.fruchtwelt-bodensee.de

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