Der Hamburger Großmarkt ist seit Ende 2025 an das Fernwärmenetz angeschlossen. Dadurch reduziert das Unternehmen nun seine CO₂-Emissionen um rund 1.500 Tonnen pro Jahr.
Damit zählt der Großmarkt zu den großen innerstädtischen Gewerbestandorten in Hamburg, die ihre Wärmeversorgung konsequent dekarbonisieren. Möglich wird dies durch den steigenden Anteil an klimaneutraler Wärme im Hamburger Stadtnetz. Bis spätestens 2030 wird die Stadtwärme kohlefrei sein. Bereits heute binden die Hamburger Energiewerke klimaneutrale Wärmequellen aus der Abwärme des Kupferherstellers Aurubis und der Müllverwertungsanlage Borsigstraße in ihr Fernwärmenetz ein.
Energieeffiziente und zeitgemäße Beleuchtung
Der Großmarkt hat zudem die vollständige Erneuerung der Beleuchtung abgeschlossen, d. h., alle Leuchtmittel in und außerhalb der Großmarkthalle wurden ausgetauscht. Nun sorgen 2.432 moderne LED-Leuchtmittel für eine energieeffiziente und zeitgemäße Beleuchtung der historischen Halle im Stadtteil Hammerbrook. Das entspricht noch einmal zusätzlichen Einsparungen von 47 Tonnen CO₂ pro Jahr.
Mit diesen Maßnahmen unterstreicht der Hamburger Großmarkt sein Engagement für Energieeffizienz, Klimaschutz und eine nachhaltige Entwicklung zentraler Gewerbe- und Logistikflächen in Hamburg. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie zentrale Gewerbe- und Logistikstandorte in Hamburg einen wirksamen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten können.
Weitere Informationen:
https://www.grossmarkt-hamburg.de