Schweizer Importeure und Einzelhändler zeigen wachsendes Interesse an moldauischem Steinobst, insbesondere Zwetschgen, Kirschen und Aprikosen, als ergänzende Bezugsquelle nach Ende der lokalen Schweizer Saison, sagt Tatiana Burca, Koordinatorin für Exportprogramme bei der Exportagentur Moldau:
„Dies wurde während einer Reihe gezielter Treffen mit Schweizer Einkäufern, Importeuren und Handelsvertretern Anfang Februar am Rande der Fruit Logistica 2026 in Berlin bestätigt. Am 1. April 2025 trat das Freihandelsabkommen mit den EFTA-Ländern in Kraft, und in der vergangenen Saison lieferte Moldau erstmals Zwetschgen an eine Einzelhandelskette in der Schweiz. Die Zwetschgen wurden in verbraucherfertigen Verpackungen geliefert und behielten während der gesamten Lieferzeit, die bis Ende November dauerte, eine gleichbleibende Qualität."
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Laut Burca kristallisierte sich in den Gesprächen mit Importeuren und Einzelhandelsplattformen deutlich heraus, dass Steinobst die stärkste Kategorie für Moldau ist. „Die Einkäufer identifizierten Zwetschgen als das kommerziell vielversprechendste Produkt, gefolgt von Kirschen und Aprikosen, insbesondere für den Verkauf in der Spätsaison oder nach dem Ende der lokalen Lieferfenster. Rückmeldungen von Einzelhandelsplattformen bestätigten, dass moldauische Zwetschgen bereits auf dem Schweizer Markt getestet wurden, mit positiven Ergebnissen in Spätsaisonprogrammen. Die Käufer betonten die Bedeutung klarer Produktspezifikationen, einschließlich Kalibern, Verpackungsformaten und Zertifizierungen, sowie die Fähigkeit, schnell zu reagieren, wenn sich aufgrund von Schwankungen im lokalen Angebot kurze und begrenzte Importfenster öffnen."
„Insgesamt betrachten Schweizer Käufer Moldau als ergänzende Bezugsquelle, da die heimische Produktion während der Handelssaison unbestritten ihre oberste Priorität bleibt. Das Interesse ist am größten, wenn Moldau-Lieferungen die Verfügbarkeit über die Schweizer Saison hinaus verlängern können und gleichzeitig strenge Anforderungen an Qualität, Zertifizierung und soziale Compliance erfüllen", erklärte Tatiana Burca.
„In den vergangenen Jahren hat sich das Obst-Exportpotenzial Moldaus deutlich erhöht, unterstützt durch Investitionen in neue Sorten, verbesserte Produktqualität, Infrastruktur für die Nachernte, Zertifizierungen und moderne, verbraucherfreundliche Verpackungen. Infolgedessen ist das Volumen der moldauischen Obstlieferungen an EU-Einzelhandelsketten stetig gewachsen, was die verbesserte Marktfähigkeit und die Anpassung an die Anforderungen des europäischen Einzelhandels widerspiegelt. Im Jahr 2025 exportierte Moldau beispielsweise mehr als 70.000 Tonnen Zwetschgen.
Um Partnerschaftsmöglichkeiten zu erkunden, direkt mit moldauischen Obstproduzenten in Kontakt zu treten und mehr über das Potenzial des Sektors zu erfahren, laden wir Schweizer Importeure ein, am Moldauisch-Schweizerischen Wirtschaftsforum teilzunehmen, das am 12. März 2026 in Zürich stattfindet.
Um sich für das Moldauisch-Schweizerische Wirtschaftsforum anzumelden, klicken Sie bitte hier.
Weitere Informationen:
https://moldovafruct.md/en/