Mit rund 250.000 Tonnen Tafeläpfeln stammt knapp ein Viertel der nationalen Obstproduktion von insgesamt 1,07 Millionen Tonnen aus dem zweitgrößten Anbaugebiet in Deutschland. Europaweit lag die Produktion von Tafeläpfeln 2025 bei rund 10,9 Millionen Tonnen und damit leicht über dem Vorjahr. „Die Erntequalität wird branchenweit als sehr gut bewertet – mit hoher Festigkeit, ausgewogenem Zucker-Säure-Verhältnis und hervorragendem Geschmack", berichtet Anja Renz, Geschäftsführerin des Obstregion Bodensee.
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Gleichzeitig bleiben die Rahmenbedingungen für den Obstbau in Deutschland aufgrund von Klimawandel, Kostensteigerungen und Bürokratie weiterhin anspruchsvoll. Die Fruchtwelt Bodensee bringt die relevanten Akteure aus Erzeugung, Handel, Politik und Wissenschaft vom 20. bis 22. Februar bei der Messe Friedrichshafen zusammen, um praxisnahe Antworten zu entwickeln. „Durch die offenen Grenzen konkurrieren wir mit unseren Produkten europa- und weltweit letztlich über den Preis. In unserer handarbeitsintensiven Branche unterscheiden sich die Stundenlöhne jedoch erheblich", erklärt Thomas Heilig (oben im Bild), Vorsitzender des Obstregion Bodensee, und fordert tragbare politische Lösungen wie branchenspezifische Sonderregelungen.
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