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Projektpartner über die Erfolgsgeschichte der neuen Apfelmarke Pompur:

„Wir sprechen gezielt Apfelallergiker, deren Familien sowie bewusste Genießer an"

Mit der offiziellen Präsentation auf der Fruit Attraction 2025 in Madrid fiel der Startschuss der ersten Vermarktungssaison des neuen Apfelkonzeptes Pompur. Wenige Monate später holte sich die Apfelinnovation, ein gemeinsames Projekt der ZIN (Züchtungsinitiative Niederelbe), Elbe-Obst sowie MAL (Marktgemeinschaft Altes Land), bereits den renommierten FLIA Innovation Award auf der Weltleitmesse Fruit Logistica. Ein absoluter Meilenstein und Ermutigung zugleich für die Altländer Kernobstbranche, gerade in einem sonst eher schwierigen Vermarktungsjahr.

© Hugo Huijbers | FreshPlaza.de
Lars Koopmann (m) und Team auf der diesjährigen Fruit Logistica. Die Marke wird von seiner auf innovative und hochwertige Obst- und Gemüsezüchtungen spezialisierten Agentur Green Gurillas betreut.

Züchtung: Pompur erschließt neue Zielgruppe
Hinter Pompur stehen die beiden Sorten ZIN 168 und ZIN 186, die gute Geschmackseigenschaften und nachgewiesene Verträglichkeit für Apfelallergiker in sich vereinen. Beide Sorten wurden vom European Centre for Allergy Research Foundation (ECARF) als allergikerfreundlich zertifiziert, sodass Millionen Menschen, die bislang auf frische Äpfel verzichten mussten, die beliebte Frucht ohne Bedenken verzehren können. ZIN-Geschäftsführer Maik Stölken ist vom hohen Vermarktungspotenzial des Apfels überzeugt: „Mit Pompur öffnen wir den Apfelmarkt für eine neue Zielgruppe – ohne Kompromisse bei Geschmack, Qualität oder Sicherheit."

© ZIN/M. Schmoldt
ZIN 186 am Baum

Anbau: Skalierung der Kapazitäten bereits geplant
Auch Matthias Schmoldt, Kernobsterzeuger aus Leidenschaft und ZIN-Mitglied der ersten Stunde, glaubt ans Vermarktungspotenzial des neuen Apfels. Auf seinem eigenen Obsthof erzeugt Schmoldt bereits auf knapp drei Hektar die beiden Sorten ZIN 168 sowie ZIN 186, die unter der neuen Dachmarke Pompur vermarktet werden. "Die ZIN 168 ist geschmacklich etwas süßer, mittelgroß und schmeckt schon direkt vom Baum. Sie wird in der Regel relativ früh, sprich vor Elstar, geerntet und eignet sich auch schon für die ersten zwei Monate der Vermarktungssaison. Die ZIN 186 ist hingegen etwas robuster und großfallender und ist aufgrund ausgezeichneter Lagerqualitäten speziell für die spätere Vermarktung geeignet. Basierend auf den bisherigen Ergebnissen lässt sich bei beiden Sorten keine nennenswerte Neigung zur Alternanz erkennen."

Momentan werden beide Sorten bereits von rund 70 Erzeugern im Alten Land auf insgesamt ca. 100 Hektar erzeugt. Das Interesse auf Erzeugerseite sei Schmoldt zufolge besonders groß, sodass weitere Neuanpflanzungen und Flächenausweitungen in den kommenden Jahren folgen werden. Man bietet mit Pompur auch dem jeweiligen Erzeuger ein attraktives Gesamtkonzept, betont er des Weiteren. "ZIN-Erzeuger haben die Erlaubnis, bis zu 20 Prozent des Gesamtertrags direkt zu vermarkten, sei es im eigenen Hofladen oder über Wochenmärkte. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu klassischen Lizenzsorten. Darüber hinaus bietet die ZIN den Erzeugern auch Erfahrungsaustausch an. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch ist schließlich einer der wichtigen Eckpfeiler der ZIN."

© ZIN/M. Schmoldt
ZIN 168 am Baum

Elbe-Obst ist ebenfalls Mitglied bei der Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) und einer der Anbieter© Hugo Huijbers | FreshPlaza.de von Pompur für den Lebensmitteleinzelhandel. Die Obstbauern der Erzeugerorganisation werden zukünftig weitere Bäume pflanzen, denn „zur Zielgruppe gehören nicht nur Allergiker, sondern auch deren im Haushalt lebenden Familienangehörige", so Jens Anderson (rechts im Bild), Marketingleiter bei Elbe-Obst. Denn die Produkteigenschaften von Pompur (z. B. Geschmack) seien auch für die Allgemeinbevölkerung attraktiv.

Vermarktung: Hohe Verbrauchernachfrage trägt zur Absatzsicherheit bei
Als Gründungsmitglied der ZIN (Züchtungsinitiative Niederelbe) zählt die Firma Schliecker zu den ausgewählten Lizenzvermarktern der neuen Apfelinnovation Pompur. Der allergikerfreundliche Apfel wurde auf der diesjährigen Fruit Logistica bereits mit dem renommierten FLIA Innovation Award ausgezeichnet. "Mit Pompur sind wir für die Zukunft gewappnet: Denn Forschungen zufolge wird die Anzahl an Allergikern in den kommenden Jahren nur noch weiter zulegen und damit auch die Nachfrage nach allergikerfreundlichen Alternativen wie Pompur."

Man blickt dabei auf ein erfreuliches, erstes Vermarktungsjahr zurück. "Dank zahlreicher Aktionen im Handel ab November war das gesamte Handelsvolumen um über 450 Tonnen bereits in der KW 6 komplett ausverkauft. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass das Konzept vom Verbraucher sehr gut angenommen wurde", bilanziert Geschäftsführer Jürgen Schliecker auf Anfrage. Das gute Vermarktungsergebnis bietet auch dem Erzeuger eine gewisse Absatzsicherheit, führt er weiter aus. "Demnach wird es bei unseren Erzeugerbetrieben bereits weitere Neuanpflanzungen geben."

© Schliecker GmbH & Co. Fruchthandels KG

Marketing: 'Markteinführungskampagne war ein großer Erfolg'
Das Marketingkonzept von Pompur, entwickelt von Lars Koopmann und seiner Hamburger Agentur Green Gurillas, zielt darauf ab, die Marke als innovative, allergikerfreundliche Apfelmarke mit klarer Differenzierung im Markt zu positionieren. Neben einer starken Markenbotschaft und emotionaler Ansprache ist Pompur gezielt auf Fachmessen und Kongressen präsent und unterstützt seine Handelspartner aktiv in der Kommunikation und Marktbearbeitung. Weitere Schwerpunkte liegen auf PR-Arbeit, Social Media sowie Online-Marketing, um Sichtbarkeit und Reichweite nachhaltig auszubauen.© MESSE BERLIN/L. KOOPMANN

Die bisherige Ausbeute ist allesamt beeindruckend: Zum Marktstart berichteten über 50 Leitmedien über Pompur, darunter Tagesschau.de, RTL, SAT.1, NDR, WDR und die Süddeutsche Zeitung. Der Instagram-Beitrag von Tagesschau.de erzielte mehr als 93.000 Likes und wurde über 40.000 Mal geteilt. Am ersten Verkaufstag im Lebensmitteleinzelhandel begleitete zudem ein Fernsehteam von RTL die Einführung. Lars Koopmann (r) von Green Gurillas erklärt: „Die Markteinführungskampagne war ein großer Erfolg. Besonders bewegen uns Rückmeldungen von Kundinnen und Kunden, die nach vielen Jahren erstmals wieder Äpfel essen konnten und vor Glück geweint haben."

Weiter führt Koopmann aus: „Wir sprechen gezielt Apfelallergiker, deren Familien sowie bewusste Genießer an – denn als einzige Apfelmarke erreicht Pompur 100 Prozent der Apfel-Zielgruppe und überzeugt gleichzeitig mit einem hervorragenden Geschmacksprofil."

Weitere Informationen:
https://www.pompur.de/
www.schliecker-fruchthandel.de
http://www.zin-info.de/
https://www.elbe-obst.de/
https://www.obsthof-schmoldt.de/

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